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Mitgliedschaft

Welche Vorteile bringt Ihnen eine Mitgliedschaft in unserem Berufsverband
„Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V.“?

  • Stärkung des Berufsstandes deutscher Immobilienverwalter;
    Mitwirkung an der Schaffung eines einheitlichen Berufsbildes
  • Beratung der Mitglieder in fachlicher, juristischer und standesgemäßer Hinsicht
  • Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches
  • Weiterbildung der Mitglieder durch regelmäßige Fachveranstaltungen, Foren, Seminare,
  • Qualifizierung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Qualifizierung für die bestmögliche Betreuung von Verwaltungsobjekten in
    kaufmännischen und technischen Fragen – Grundlage für Verwalterempfehlungen
  • Gewährung eines Rabattes von 15% bei Nutzung des Portals/ Vermittlung über das Portal ImmobilienScout24
  • kostenfreie Mitversicherung einer Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung

Zweck des Verbandes ist die gemeinschaftliche Wahrnehmung der Belange der Immobilienverwalter in wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer und technischer Hinsicht unter Ausschluss von eigenen wirtschaftlichen Interessen.

Die VdIV Servicegesellschaft mbH Mitteldeutschland arbeitet als Tochtergesellschaft des Verbandes der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e. V., und stellt den Verbandsmitgliedern ein umfassendes Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

Wieviel kostet die Mitgliedschaft?

Entsprechend der Satzung unseres Verbandes hat der von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand am 04.08.2014 die nachstehende Beitragsordnung – gültig ab 01.01.2015 – beschlossen:

Von jedem Mitglied ist ein jährlicher Grundbetrag zu entrichten, der sich aus dem Verwaltungsbestand des Mitgliedes ergibt.
Zu entrichten sind:

  • bis 800 Verwaltungseinheiten: 400,00 €
  • bis 2000 Einheiten: 800,00 €
  • ab 2000 Einheiten: 1500,00 €

Jedes Mitglied entrichtet zusätzlich zum Grundbetrag einen jährlichen Weiterbildungsbeitrag in Höhe von 200,00 €.
Dieser wird bei Teilnahme an folgenden Veranstaltungen des Verbandes im jeweiligen Jahr rückerstattet:

  • Mitteldeutsches Verwalterforum 75,00 €
  • Fachtagung Bau- und Haustechnik 75,00€
  • pro weiteres Seminar 25,00 € (max. 50,00 € pro Jahr)

Der Jahresbeitrag ist jeweils zum 31. Januar des laufenden Jahres auf das Verbandskonto zu überweisen. Im Jahr des Beitritts wird der Jahresmitgliedsbeitrag nur zeitanteilig erhoben.

Als Aufnahmegebühr für neue Mitglieder werden einmalig 100,00 € festgelegt.

 

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Der Verband

Immobilienverwalter Mitteldeutschland ist der Zusammenschluss der Verbände der Immobilienverwalter Sachsen e.V. und Thüringen e.V.

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Aktuelle Rechtsprechung

Unsere Mitglieder werden über mehrere Plattformen zeitnah auf dem aktuellsten Wissens- und
Informationsstand gehalten.

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Wir sind Mitglied des DDIV

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Wir sind Mitglied des Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V.

 

Aktuelle Meldungen des DDIV

Bundesverfassungsgericht kippt die Grundsteuer
Freitag, 13. April 2018

Das Bundesverfassungsgericht hat die Vorschriften für die Einheitsbewertung zur Berechnung der Grundsteuer als verfassungswidrig eingestuft: Sie verstößt gegen den Gleichheitssatz des Grundgesetzes. Bis Ende 2019 soll sich die Politik auf eine Neuregelung einigen, die bis Ende 2024 in Kraft treten soll. Die nun diskutierten Modelle haben dabei unterschiedliche Auswirkungen auf Grund- und Hausbesitzer und Mieter.

Hintergrund

Die Höhe der Grundsteuer berechnet sich aus dem Einheitswert, dem Steuermessbetrag und dem Hebesatz. Die Höhe des Steuermessbetrags wird dabei teilweise von den Ländern festgelegt, der Hebesatz fällt in die Verantwortlichkeit der Kommunen. Die sog. Einheitswerte, auf denen die Berechnungen basieren, stammen aus den Jahren 1964 (West) und 1935 (Ost). Dadurch werden die erheblichen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte unberücksichtigt gelassen.

Die Grundsteuer deckt rund zehn Prozent der kommunalen Steuereinnahmen – insgesamt knapp 14 Milliarden Euro. Die Steuer wird dabei im Rahmen der Nebenkosten an Mieter weitergegeben.

Die Karlsruher Richter entschieden (1 BvL 11/14, 1 BvL 12/14, 1 BvL 1/15, 1 BvR 639/11, 1 BvR 889/12)(Az. 1 BvL11/14 u. a.), dass die aktuellen Einheitswerte die Wirklichkeit nicht mehr abbilden und die Besteuerung daher verfassungswidrig sei. Bis 2019 muss sich der Gesetzgeber für ein neues Bewertungsmodell entscheiden – derzeit werden unterschiedliche Modelle diskutiert.

Kostenwertverfahren kritisch zu bewerten

Im Bundesrat haben sich alle Bundesländer mit Ausnahme von Hamburg und Bayern für das sog. Kostenwert-Modell ausgesprochen. Dabei wird bei allen Objekten der Bodenwert mit dem Bodenrichtwert angesetzt. Bei bebauten Grundstücken wird zusätzlich der Gebäudewert mit typisierten Baukosten herangezogen. Pauschale Herstellungskosten je Quadratmeter, differenziert nach Gebäudetypen, sowie eine Alterswertminderung sollen realistische Ergebnisse liefern.

Im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immobilienwirtschaft Deutschland (BID), in der auch der DDIV Mitglied ist, wurde der im Bundesratsantrag vorgeschlagene Kostenwertansatz von Prof. Dr. Johanna Hey geprüft. Nach ihrer Auffassung ist das Kostenwertverfahren nicht geeignet, den verfassungswidrigen Zustand zu beseitigen. Die Direktorin des Instituts für Steuerrecht an der Universität Köln kommt zu dem Ergebnis, dass der im Gesetzentwurf konzipierte Kostenwertansatz verfassungswidrig und damit als Grundlage für die Neuregelung der Bemessungsgrundlage nicht geeignet ist. Ursächlich hierfür ist, dass auch im Kostenwertmodell keine realistischen Werte zugrunde gelegt werden, da beispielsweise durchgeführte Modernisierungen an Altbauten ebenso wenig berücksichtigt werden wie z. B. heruntergekommene Bauten jüngeren Datums.

Zudem haben Berechnungen im Auftrag des Hamburger Senats ergeben, dass durch das Kostenwert-Modell eine Verzehnfachung der Grundsteuer für eine Wohnung möglich ist. Für eine 123-Quadratmeter-Wohnung im Hamburger Stadtteil Harvestehude wären statt 651 Euro jährlich 15.256 Euro Grundsteuer zu berappen. Freilich wurde dabei mit einem gleichbleibenden Hebesatz gerechnet, der einen erheblichen Einfluss auf die letztendliche Steuerlast hat.

Zukunft der Grundsteuer

Das nunmehr ergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt die Einschätzung von Prof. Dr. Hey, wonach das Kostenwertverfahren ebenfalls verfassungswidrig wäre, sofern es ausschließlich die historischen Herstellungskosten berücksichtigt und keine weiteren Investitionen abbildet. Eine Flächensteuer, orientiert an der Grundstücks- und Gebäudegröße, oder eine reine Bodensteuer, begrenzt auf Bodenrichtwerte, ist allerdings im Rahmen der Anforderungen des Gerichts durchaus möglich.

Gleichzeitig muss hinterfragt werden, welcher Zweck mit der Grundsteuer verfolgt werden soll. Denn eine Steuer, die ausschließlich an den Bodenwert anknüpft, wäre zwar in der Praxis einfach zu handhaben, spiegelt für die Gemeinde allerdings nicht den Aufwand der Erschließung wider. So ist die Erschließung eines Grundstücks mit einem Einfamilienhaus weitaus günstiger als bei einer Bebauung mit einem großen Mehrfamilienhaus – bei einer reinen Bodensteuer wäre das Steueraufkommen allerdings identisch. Eine Orientierung an der Grundstücks- und Gebäudegröße verspricht hingegen eine relativ unbürokratische Umsetzung, bei der gleichzeitig der tatsächlichen Nutzung des Grundstücks Rechnung getragen wird.

Bund und Länder müssen nun schnell eine verfassungsgemäße Lösung auf den Weg bringen und gleichzeitig eine unbürokratische Übergangslösung umsetzen.

DDIV sucht Immobilienverwalter des Jahres 2018
Mittwoch, 11. April 2018

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) sucht auch in seinem Jubiläumsjahr den Immobilienverwalter des Jahres. Verwaltungsunternehmen in ganz Deutschland sind bis zum 22. Juni 2018 aufgerufen ihre Konzepte einzureichen, mit denen sie ihre Zukunft prägen. Die Preisverleihung findet am 6. September auf dem Festabend des 26. Deutschen Verwaltertages in Berlin statt.

„Um mit den sich verändernden Anforderungen ihrer Kunden Schritt zu halten, müssen sich Immobilienverwaltungen weiterentwickeln. Dafür gilt es Prozesse zu optimieren und weitreichende Entscheidungen zu treffen: Kann und will ich zusätzliche Leistungen mit meinem Unternehmen anbieten und neue Geschäftsbereiche erschließen? Nutze ich Inhouse-Lösungen oder setze ich auf Outsourcing? Verstehe ich die Digitalisierung für mich und meine Branche als Chance oder Hemmnis?”, fasst DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler die relevanten Fragestellungen für die Verwalterbranche zusammen.

Für den Immobilienverwalter des Jahres sucht der DDIV in diesem Jahr nach Miet- und Wohnungseigentumsverwaltungen, die mit neuen Strategien ihre Zukunft sichern. Denn bislang heben viele Unternehmen noch nicht die großen Potenziale, die ihre Tätigkeit bietet, das gilt insbesondere im Bereich der Mietverwaltung. Dabei können Immobilienverwaltungen echte Mehrwerte schaffen, sich als serviceorientierte Unternehmen präsentieren und die Kundenbindung verstärken. Kundenportale, Concierge-Angebote, digitalisierte Vermietungsprozesse, Umzugsservices, Lebensmittellieferdienste und 24/7-Erreichbarkeit sind nur eine Auswahl an möglichen Leistungen.  

Ob Outsourcing oder Inhouse-Lösung – der DDIV prämiert Ideen, die die klassische Miet- und WEG-Verwaltung erfolgreich ergänzen, und neue Ansätze, die zusätzliche Umsatzmöglichkeiten schaffen. Die drei überzeugendsten Konzepte ehrt der Spitzenverband auf dem Festabend des 26. Deutschen Verwaltertages am 6. September in Berlin, auf dem der DDIV sein 30-jähriges Bestehen feiert. Der Gewinner erhält den Titel „Immobilienverwalter des Jahres” und ein Preisgeld. Darüber hinaus wird er bei individuellen Marketingmaßnahmen unterstützt.

Sonderpreis für den NachwuchsStar 2018

Auch 2018 prämiert der DDIV auf dem Festabend den besten Auszubildenden der Branche. In diesem Jahr können erstmals auch Unternehmen, die kein Mitglied in einem DDIV-Landesverband sind, Auszubildende als NachwuchsStar nominieren. Gesucht wird der Auszubildende, der durch schulische Leistungen, besonderes Engagement im Unternehmen oder ehrenamtliche bzw. soziale Tätigkeiten überzeugt. Bewerbungen können sowohl Ausbilder als auch Auszubildende einreichen.

Weitere Informationen zu den diesjährigen Ausschreibungen, den Teilnahmebedingungen und zur Online-Bewerbung finden Sie unter » www.immobilienverwalter-des-jahres.de.

26. Deutscher Verwaltertag: DDIV veröffentlicht Programm für wichtigsten Fachkongress der Immobilienverwalter
Montag, 09. April 2018

Am 6. und 7. September 2018 richtet der Dachverband Deutscher Immobilien­verwalter (DDIV) seine Jahrestagung in Berlin aus. Beim wichtigsten Fachkongress für Immobilienverwalter erwartet der Spitzenverband rund 700 Entscheider aus der Immobilienbranche.

Auch in seinem Jubiläumsjahr richtet der DDIV den Blick auf die Zukunft der Immobilienverwaltung. Mit hochkarätigen Juristen und Praktikern besetzt der 26. Deutsche Verwaltertag Megathemen wie Digitalisierung, Datenschutz, E-Mobilität und altersgerechten Umbau – immer mit Praxisbezug für Verwalter. Zudem widmen sich die erfahrenen Referenten aktuellen Fragen und Herausforderungen aus dem Verwalteralltag. Das Spektrum reicht von der neuen Versicherungs- und Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter über die aktuelle Miet- und Wohnungs­eigentumsrechtsprechung bis hin zur kritischen Betrachtung des derzeitigen Vergütungssystems.

„Nach den regelmäßigen Besucherrekorden der vergangenen Jahre haben wir uns in unserem Jubiläumsjahr für größere Räumlichkeiten entschieden und bieten den Teilnehmern nun auf über
3.600 m² Platz für Austausch, Fortbildung und Ideen”, sagt DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler.

„Einfach machen! Statt reden.”

Um neue Impulse zu setzen, kommen bei der diesjährigen Veranstaltung auch Redner zu Wort, die außerhalb der Verwalterbranche stehen. Sie zeigen den Teilnehmern Wege aus dem digitalen Alltagsstress, inspirieren mit Musik als emotionalem Verstärker und motivieren zum Handeln außerhalb der eigenen Komfortzone.

Etablierte Netzwerke und größte Fachmesse der Branche mit rund 90 Ausstellern

Als Berufsverband will der DDIV auf seinem zweitägigen Fachkongress den Austausch innerhalb der Branche weiter fördern. So legt der 26. Deutsche Verwaltertag den Schwerpunkt neben der fachlichen Weiterbildung auf den Netzwerkcharakter. In diesem Zusammenhang stellen sich am 6. September in zwei fakultativen Terminen das DDIV-Frauennetzwerk sowie die Erfahrungsaustausch-Gruppen (Erfa-Gruppen) des DDIV vor und informieren Interessierte über den Mehrwert der Netzwerke.

Raum zum Kennenlernen und Austauschen bietet auch in diesem Jahr die größte Fachmesse der Branche. Rund 90 Fachaussteller werden hier ihre neuen Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Die Messe findet begleitend zum Fachprogramm des Verwaltertags statt.

30 Jahre DDIV – exklusiver Festabend

Beim traditionellen Festabend erwartet die Teilnehmer ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Spektakel mit Deutschlands wohl bestem Chansonnier, einem „Piano Battle” zweier mehrfach ausgezeichneter Pianisten und einer kabarettistischen Reise durch die Gesellschaftspolitik. Zudem wird die höchste Auszeichnung der Branche an die Immobilienverwalter des Jahres vergeben. Im Jubiläumsjahr des DDIV geht es dabei um nichts Geringeres als die Zukunft der Immobilienverwaltung.

Das vollständige Programm finden Sie auf » www.deutscher-verwaltertag.de.

Urteil: WEG kann Fahrräder in der Wohnung verbieten
Donnerstag, 05. April 2018

Eine Regelung in der Hausordnung, die den Transport von Fahrrädern in die Wohnungen verbietet, kann zulässig sein – so entschied das Landgericht München. Fahrradbesitzer werden hierdurch gegenüber Nutzern von Kinderwagen oder Rollstühlen nicht diskriminiert.

Der Fall

Die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) haben beschlossen, dass Fahrräder nur in den gemeinschaftlichen Fahrradräumen, auf dem privaten Tiefgaragenplatz oder im Kellerraum abgestellt werden dürfen. Ein Transport in die Wohnungen sei dagegen unzulässig. Ein Wohnungseigentümer hatte diesen Beschluss angefochten, da es im Fahrradraum bereits zu Diebstählen gekommen sei. Er wollte sein Fahrrad im Wert von 3.000 Euro daher nicht dort abstellen. Zudem fühlte er sich gegenüber Rollstuhlfahrern und Besitzern von Kinderwagen benachteiligt.

Die Entscheidung

Das Landgericht München entschied, dass die Hausordnung zulässig ist und wies die Klage ab. Das Fahrrad ist ein Transportmittel, daher stellt das Einstellen von Fahrrädern in der Wohnung (nicht: im zur Wohnung gehörenden Keller) kein wesentliches Element der Nutzung einer Wohnung dar. Zwar werden die Eigentümer durch die Regelung in der Nutzung ihres Sondereigentums beschränkt, doch der Kernbereich des Eigentums sei dadurch nicht betroffen. Die Nutzung von Fahrrädern sei zudem nicht mit der Nutzung eines Rollstuhls oder eines Kinderwagens gleichzustellen.

LG München I, Urteil vom 23.11.2017, 36 S 3100/17 WEG

Win-Win am Runden Tisch: Vertreter der deutschen und kasachischen Wohnungswirtschaft treffen sich in Berlin zu partnerschaftlichem Austausch
Mittwoch, 04. April 2018

Am 27. März lud der Botschafter der Republik Kasachstan, Bolat Nussupov, Vertreter der deutschen und kasachischen Wohnungs- und Kommunalwirtschaft zu einem Runden Tisch „Wohnungswirtschaft Kasachstan – Herausforderungen und Perspektiven” nach Berlin. Zentrales Anliegen war es, den Teilnehmern aus Deutschland ein klares Bild über die Herausforderungen und Strategien im Wohnungs- und Gebäudesektor Kasachstans zu vermitteln.

Die kasachischen Gäste am Runden Tisch sind Teilnehmer einer Studienreise im Rahmen des Projekts Pro House – Professional Housing Management in Kazakhstan and Uzbekistan, die von IWO organisiert und durchgeführt wird. Pro House wird von der EU gefördert und von IWO geleitet, weitere deutsche Partner im internationalen Konsortium sind der DDIV und das EBZ.

In seiner Begrüßung hob Botschafter Nussupov die bewährte Zusammenarbeit insbesondere im Wirtschafts- und Energiebereich hervor. Kasachstan profitiere bereits von deutscher Expertise und Kooperation in Sachen Energieeffizienz und Energieeinsparung sowie Technologien und baue auch in Zukunft auf diese Unterstützung. In Bezug auf die Wohnungswirtschaft ergänzte der Botschafter die Themen „Sozialer Wohnungsbau” und „Nachhaltige Entwicklung der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft”, die von zentralem Interesse für die Republik seien und für die die Zusammenarbeit mit der Wohnungs- und Verwaltungswirtschaft in Deutschland von großem Nutzen wäre. Auch Projekte wie Pro House, in dessen Rahmen die kasachische Delegation nach Berlin gereist ist, seien ein wichtiger Beitrag zur Zusammenarbeit.

Schwerpunkt Immobilienverwaltung

Besonderer Fokus lag auf den Schwierigkeiten bei Verwaltung und kommunalen Dienstleistungen für Wohnungseigentümer in Mehrfamilienhäusern in Kasachstan. Der großen und weiter steigenden Unzufriedenheit der Bewohner kann gezielt durch die Qualifizierung von Verwaltungsunternehmen begegnet werden. Erste Schritte sind bereits eingeläutet. Mit Gesetzesvorgaben für die Organisation von Wohnungseigentümern und separate (Rücklagen-)Kontoführung durch Verwaltungsunternehmen wird mehr Transparenz gewährleistet und eine Grundlage für die Sanierung von Mehrfamilienhäusern geschaffen.

Offene Diskussion zeigte Potenziale auf

In der darauffolgenden Gesprächsrunde wurden Probleme offen und konstruktiv angesprochen. DDIV-Präsidiumsmitglied und Vorstandsvorsitzender des internationalen Verbandes der Immobilienverwalter von Belarus Werner Merkel resümierte: Die wenig systematische Privatisierung von Wohnraum und die damit einhergegangene Deformierung des Wohnungsmarktes mit zahlreichen Einzeleigentümern sei ein Faktor, der auch bei heutigen Reformvorhaben berücksichtigt werden müsse. Für die Selbstverwaltung stehen weiterhin zentrale Gesetze aus. Merkel bestätigte, dass Gebäude durch Fachleute verwaltet werden müssen, um die Qualität der energetischen Instandhaltung und -setzung zu gewährleisten: „Verwalter fallen nicht vom Himmel. Sie müssen ausgebildet werden.”

„In Kasachstan hat langsam aber stetig ein Umdenken begonnen”, sagte Botschafter Nussupov. Die Entwicklungen und auch die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern stimmten ihn positiv, dass Kasachstan seine strategischen Zielsetzungen im Wohnungs- und Kommunalbereich erfolgreich verfolgen wird. Dialogformate wie der Runde Tisch seien dabei kleine, aber wichtige Schritte.

Weiterführende Informationen zum Projekt „ProHOUSE” stehen auf der Website der » Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e. V. zur Verfügung. 

 

Verbandsleben

25 Jahre Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. + 13. Herbstforum

Unsere Jubiläumsveranstaltung sollte der Höhepunkt des Jahres 2018 werden – und sie wurde es! Auf der Albrechtsburg in Meißen empfing der Verbandsvorstand mehr als 80 Festgäste, darunter neben Mitgliedern und Kooperationspartnern Herrn Staatssekretär im Sächsischen Innenministerium Prof. Günther Schneider und den Stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, Herrn AssessorThomas Ott. Beide Festredner brachten zum Ausdruck…

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„Baggern – Laufen – Schießen – Feiern„ – das 3. Sportevent des Verbandes Mitteldeutschland

Es war fast eine Olympiade, das nunmehr 3. Sportfest des VdIV Mitteldeutschland am 30.August 2018: Laufen über 4,5 – 8,7 – oder 17,5km um den Schladitzer See, Beachvolleyball mit 16 Mannschaften und Schießen am Infrarot-Schießstand von Frank-Peter Rötzsch, ehemaliger Olympiasieger und Weltmeister – es gab für jeden der 150 Sportler und Gäste viel Gelegenheit zum Sport und natürlich zum Feiern nach der Siegerehrung….

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„12. Herbstforum „Immobilienverwaltung und Technik“

Nach dem Sportevent des Verbandes am 01.09.17 in Leipzig und dem Deutschen Verwaltertag in Berlin trafen sich die mitteldeutschen Verwalter zum 12. Mal zum „Technik special“ – Forum. Am Vorabend tourten Aussteller, Referenten und Verbandsmitglieder in einem Oldtimerbus durch die Sächsische Schweiz und genossen ein rustikales Buffet auf der nächtlichen Festung Königstein…..

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„VdIV – das ist schlau!“ – 2. Sportevent

„VdIV – das ist schlau!“  – ja, dieser Schlachtruf der Teilnehmer des nunmehr 2. Turniers des VdIV Mitteldeutschland trifft ins Schwarze. Das Interesse der Immobilienverwalter an Laufen, Walking und Beachvolleyball wurde im vergangenen Jahr geweckt….

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IMG_651717. Mitteldeutsches Verwalterforum

Nach vielen Jahren ging eine Tradition zu Ende: Der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. hatte sich entschieden, dass guteingeführte Verwalterforum erstmals nicht in einem Leipziger Innenstadthotel durchzuführen….

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IMG_2289Neujahrsempfang 2017

Am 09.01.2017 lud der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. in Kooperation mit der DKB, den Leipziger Stadtwerken und der VDIV Incon zum Neujahrsempfang in die Glaskuppel der Karl Liebknecht Str. 143 in Leipzig ein….

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Der VDIV Mitteldeutschland veranstaltete sein 1. VDIV Sportevent

Am 01.09.2016 war es soweit: In der Schladitzer Bucht, einem ehemaligen Braunkohltagebau in der Nähe von Leipzig, inzwischen ein beliebtes Freizeitrevier…

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Vorteile einer Mitgliedschaft

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  • Gütesiegel für Professionalität
  • Vergünstigungen bei der Vermittlung
  • Aktuelles Fachwissen
  • Regelmäßige Fortbildungen
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