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Mitgliedschaft

Welche Vorteile bringt Ihnen eine Mitgliedschaft in unserem Berufsverband
„Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V.“?

  • Stärkung des Berufsstandes deutscher Immobilienverwalter;
    Mitwirkung an der Schaffung eines einheitlichen Berufsbildes
  • Beratung der Mitglieder in fachlicher, juristischer und standesgemäßer Hinsicht
  • Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches
  • Weiterbildung der Mitglieder durch regelmäßige Fachveranstaltungen, Foren, Seminare,
  • Qualifizierung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Qualifizierung für die bestmögliche Betreuung von Verwaltungsobjekten in
    kaufmännischen und technischen Fragen – Grundlage für Verwalterempfehlungen
  • Gewährung eines Rabattes von 15% bei Nutzung des Portals/ Vermittlung über das Portal ImmobilienScout24
  • kostenfreie Mitversicherung einer Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung

Zweck des Verbandes ist die gemeinschaftliche Wahrnehmung der Belange der Immobilienverwalter in wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer und technischer Hinsicht unter Ausschluss von eigenen wirtschaftlichen Interessen.

Die VdIV Servicegesellschaft mbH Mitteldeutschland arbeitet als Tochtergesellschaft des Verbandes der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e. V., und stellt den Verbandsmitgliedern ein umfassendes Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

Wieviel kostet die Mitgliedschaft?

Entsprechend der Satzung unseres Verbandes hat der von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand am 04.08.2014 die nachstehende Beitragsordnung – gültig ab 01.01.2015 – beschlossen:

Von jedem Mitglied ist ein jährlicher Grundbetrag zu entrichten, der sich aus dem Verwaltungsbestand des Mitgliedes ergibt.
Zu entrichten sind:

  • bis 800 Verwaltungseinheiten: 400,00 €
  • bis 2000 Einheiten: 800,00 €
  • ab 2000 Einheiten: 1500,00 €

Jedes Mitglied entrichtet zusätzlich zum Grundbetrag einen jährlichen Weiterbildungsbeitrag in Höhe von 200,00 €.
Dieser wird bei Teilnahme an folgenden Veranstaltungen des Verbandes im jeweiligen Jahr rückerstattet:

  • Mitteldeutsches Verwalterforum 75,00 €
  • Fachtagung Bau- und Haustechnik 75,00€
  • pro weiteres Seminar 25,00 € (max. 50,00 € pro Jahr)

Der Jahresbeitrag ist jeweils zum 31. Januar des laufenden Jahres auf das Verbandskonto zu überweisen. Im Jahr des Beitritts wird der Jahresmitgliedsbeitrag nur zeitanteilig erhoben.

Als Aufnahmegebühr für neue Mitglieder werden einmalig 100,00 € festgelegt.

 

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Der Verband

Immobilienverwalter Mitteldeutschland ist der Zusammenschluss der Verbände der Immobilienverwalter Sachsen e.V. und Thüringen e.V.

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Aktuelle Rechtsprechung

Unsere Mitglieder werden über mehrere Plattformen zeitnah auf dem aktuellsten Wissens- und
Informationsstand gehalten.

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Wir sind Mitglied des DDIV

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Wir sind Mitglied des Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V.

 

Aktuelle Meldungen des DDIV

DDIV erhält Zusicherung auf Vorlage eines Gesamtentwurfes zur WEG-Reform
Mittwoch, 29. Mai 2019

Nach einer Intervention des Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) gegenüber der Regierungskoalition und dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) steht fest: Es gibt keine vorgezogenen Änderungen am Wohnungseigentumsrecht (WEG). Damit wurde politischen Bestrebungen, wonach neben der finanziellen Förderung von privater E-Ladeinfrastruktur parallel Änderungen am WEG vorgenommen werden, eine Absage erteilt. So gilt als sicher, dass im Spätsommer der Abschlussbericht der offenen Bund-Länder-Arbeitsgruppe vorliegen wird und zum Jahresanfang 2020 mit einem Referentenentwurf zu rechnen ist.

Seit vielen Jahren engagiert sich der DDIV für eine umfassende Reform des WEG und dessen Harmonisierung mit dem Mietrecht. CDU/CSU und SPD hatten die Umsetzung dieser Reform für die laufende Legislaturperiode zugesagt und im Koalitionsvertrag verankert. Dass es dabei bleibt, schien Anfang April keineswegs klar. Denn im Zusammenhang mit dem Vorstoß von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, die Förderung privater Ladeinfrastruktur für Elektromobilität voranzutreiben, kursierte im politischen Berlin die Idee, gleichzeitig gesetzliche Änderungen am WEG vorzunehmen, die nur Regelungen zur E-Mobilität umfassen sollten. „Damit bestand die Gefahr, dass es zu einer weiteren Verzögerung, im schlimmsten Fall zu einem Aussetzen dringend notwendiger Änderungen am Wohnungseigentumsrecht hätte kommen können“, so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler.

Vor diesem Hintergrund hat der DDIV eindringlich an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition sowie an das federführende Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz appelliert, zunächst die gebündelten Ergebnisse der eigens für die WEG-Reform gegründeten offenen Bund-Länder-Arbeitsgruppe abzuwarten, bevor gesetzgeberische Maßnahmen erarbeitet oder beschlossen werden. Viel Zuspruch für seine Intervention erhielt der DDIV auch durch die Berichterstatter der im Bundestag vertretenen Parteien.

Nunmehr wurde dem DDIV mehrfach schriftlich bestätigt, dass es kein Aufweichen des abgesteckten Fahrplans zur Umsetzung geben wird und mit einem ganzheitlichen Referentenentwurf zum Jahresanfang 2020 zu rechnen ist. „Wir sind erleichtert, dass die politisch handelnden Akteure sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Auch das BMJV hat einer vorgezogenen Regelung zur E-Mobilität eine klare Absage erteilt. Damit steigen die Chancen für eine vernünftige Reform“, so Kaßler.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter plädiert seit Jahren für eine umfassende WEG-Reform, um die Flut an Gerichtsprozessen einzudämmen und das Gesetz zukunftssicher zu gestalten. Dazu zählen neben der Integration von digitalen Prozessen im Gebäude, veränderten Abstimmungsquoren und vielen anderen reformbedürftigen Paragraphen auch Neuerungen zur weitgehend rechtssicheren Implementierung von Ladestationen für E-Mobile inklusive der Folgekostenfrage.

Bereits 2013 hat der DDIV ein erstes Gutachten zur Harmonisierung von WEG- und Mietrecht vorgelegt und seitdem kontinuierlich den politischen Dialog gesucht, vor allem auch im Interesse der Verbraucher, Wohnungseigentümer und Mieter. Seit 2018 liegen zwei erste Diskussionsentwürfe aus dem BMJV und dem Freistaat Bayern vor, die ausdrücklich Raum für weitere Reformvorschläge enthalten. In einer umfangreichen Stellungnahme und einem weiteren Gutachten hat der Spitzenverband der deutschen Immobilienverwalter dazu umfassend Stellung genommen: ddiv.de/weg-reform

Deutlicher Rückgang der Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser
Mittwoch, 29. Mai 2019

Wie das Statistische Bundesamt Ende Mai mitteilte, wurde im ersten Quartal 2019 deutschlandweit der Bau von insgesamt 75.628 Wohnungen genehmigt. Das sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2.183 Wohnungen weniger. Damit ist ein deutlicher Rückgang von 2,8 Prozent zu verzeichnen. Besonders groß ist der Rückgang für Baugenehmigungen von Mehrfamilienhäusern. Die Wohnungswirtschaft sieht darin eine alarmierende Entwicklung.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen umfasst Neubauten genauso wie Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Für Neubaumaßnahmen wurde im ersten Quartal dieses Jahres der Bau von 65.741 Wohnungen bewilligt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 2.330 Wohnungen beziehungsweise 3,4 Prozent. Auch die Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser sind deutlich zurückgegangen und liegen für Januar bis März 2019 bei 37.649 Wohneinheiten. Das ist ein Minus von 4,4 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2018. Besonders unerfreuliche Nachrichten gibt es bei den Eigentumswohnungen, die einen deutlichen Rückgang von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufweisen. Hier wurden mit insgesamt 16.640 Wohnungen 1.541 Wohneinheiten weniger als noch im ersten Quartal 2018 genehmigt. Lediglich bei der Genehmigung von Einfamilienhäusern ermittelt das Statistische Bundesamt ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018.

Die Wohnungswirtschaft zeigt sich insgesamt besorgt über die aktuellen Zahlen. Denn insbesondere in Ballungsräumen und Großstädten gibt es nach wie vor eine ungebremste Nachfrage. Ohne den Bau neuer Wohnungen wird es keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt geben. Die großen Herausforderungen sind nach wie vor die schleppende Ausweisung von neuem Bauland, die föderalistisch bedingten unterschiedlichen Bauordnungen in den einzelnen Bundesländern und immer neue Bauauflagen. Hier ist vor allem die Politik gefragt, damit Bauvorhaben schneller in die Tat umgesetzt werden können.

Mehr Klimaschutz durch energetische Sanierung ganzer Stadtteile
Dienstag, 28. Mai 2019

Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, müssen Energieverbrauch und CO2-Austoß deutlich reduziert werden. Das Zusammenwirken verschiedener Akteure spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn durch ganzheitliche Konzepte und gebäudeübergreifende Ansätze bei der energetischen Sanierung kann enormes Einsparpotenzial generiert werden. Deshalb unterstützt das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung” Kommunen bei der Durchführung integrierter Quartierskonzepte. Nun liegt eine erste Evaluation zum Förderprogramm vor.

Ziel des Förderprogramms ist eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz, der CO2-Minderung und die Unterstützung der Energiewende im Gebäudebereich, hier vor allem für wohnungswirtschaftliche Gebäude. Der kommunale Beitrag zum Klimaschutz kann durch die Vernetzung mehrerer Maßnahmen der energetischen Sanierung in den Stadtteilen erhöht werden. Um die Kommunen auf diesem Weg zu unterstützen, werden im Rahmen des KfW-Programms Zuschüsse für die Erstellung integrierter Quartierskonzepte und für Sanierungsmanagement bereitgestellt. Bei der Erarbeitung von Quartierskonzepten sollen technische und wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale für einen bestimmten Stadtteil identifiziert und geeignete Maßnahmen abgeleitet werden. Durch einen ganzheitlichen Ansatz sollen unterschiedliche Komponenten systematisch miteinander verbunden werden.

Die Ergebnisse der Evaluation des KfW-Förderprogramms „Energetische Stadtsanierung”, die die Prognos AG im Auftrag der KfW durchgeführt hat, zeigen, dass es in den Kommunen sehr unterschiedliche Voraussetzungen gibt. Darum lasse das Förderprogramm bewusst viele Freiheiten, die vor Ort passenden Ansätze zu wählen. Die Prognos AG kommt in ihrer Auswertung zu dem Schluss, dass den Kommunen durch den niederschwelligen Zugang, durch Offenheit und Flexibilität des Programms ermöglicht werde, integrierte Konzepte zur energetischen Sanierung zu entwickeln, die dabei helfen, die spezifischen Gegebenheiten vor Ort besser zu berücksichtigen. So beurteilen die Autoren der Evaluation rund drei Viertel der analysierten Quartierskonzepte als gut oder sehr gut und werten dies als beachtlichen Erfolg für das Förderprogramm. Die ausgewerteten Konzepte würden einen guten Eindruck der möglichen energetischen Einsparpotenziale in den Quartieren über die Ebene von Sanierungsmaßnahmen bei einzelnen Gebäuden hinaus vermitteln.

Verbesserungen bei KfW-Förderprogrammen für energieeffizientes Bauen und Sanieren

Die KfW hat im vergangenen Jahr einige Veränderungen an den Förderprogrammen „Energieeffizient Sanieren” und „Energieeffizient Bauen” vorgenommen, die einen Nachfragerückgang und eine sinkende Sanierungsquote zur Folge hatten. Zu den nachteilig wirkenden Anpassungen der Förderkreditrichtlinien gehören neben der Einführung einer Vorfälligkeitsentschädigung für außerplanmäßige Tilgungen und einer Verkürzung der Zinsfestschreibung von 20 auf zehn Jahre auch Veränderungen bei den Bereitstellungsprovisionen. So wird für den noch nicht abgerufenen Kreditbetrag bereits ab dem siebten Monat nach Zusage durch die KfW eine Bereitstellungsprovision fällig. Der provisionsfreie Zeitraum ist demnach von zwölf auf sechs Monate verkürzt worden. Das soll zum 1. Juni 2019 rückgängig gemacht werden, so dass zukünftig wieder erst ab dem 13. Monat Bereitstellungsprovisionen gezahlt werden müssten.

Pilotprojekt Klimaverwalter: DDIV und EBZ legen Abschlussbericht vor
Dienstag, 28. Mai 2019

Mehr als ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland entfällt auf Wohngebäude. Das Einsparpotenzial im Wohngebäudesektor ist also immens. Um Verwalter bei der Vorbereitung und Durchführung einer energetischen Sanierung mehr Wissen und strategische Planungskompetenz an die Hand zu geben, haben DDIV und das Europäische Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) die ersten Klimaverwalter ausgebildet. Nunmehr liegt der Abschlussbericht zum Pilotprojekt vor.

Durch energetische Sanierungen lassen sich neben der Förderung des Klimaschutzes, Kostenersparnisse und eine Wertsteigerung der Immobilienbestände erreichen. Trotzdem ist die Sanierungstätigkeit in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) noch immer auf einem niedrigen Niveau. Um hier eine Steigerung zu erreichen, kommt insbesondere den treuhänderisch tätigen Hausverwaltern eine Schlüsselposition bei der Beratung und Information der Wohnungseigentümer zu. Doch Energieeffizienzmaßnahmen sind aufgrund der Vielzahl beteiligter Akteure sowie der komplexen politischen Rahmenbedingungen aufklärungsintensiv. Dafür wiederum, müssen Hausverwalter bestens über rechtliche Vorgaben und technische Erfordernisse sowie finanzielle Fördermöglichkeiten Bescheid wissen.

Vor diesem Hintergrund haben DDIV und EBZ vor etwa drei Jahren in einem Pilotprojekt die erste bundesweite Weiterbildung zum Klimaverwalter entwickelt und durchgeführt. Nach Abschluss des ersten Weiterbildungszyklus wurden Lehrgangsinhalte und -erfolge evaluiert. Die Ergebnisse zeigen: Insbesondere die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen, die für die Beratung, Entscheidungsfindung sowie Umsetzung und Koordination von Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebestand relevant sind, werden mit dem Zertifikatslehrgang „Geprüfte/r Klimaverwalter/in Energieeffizienz im Gebäudebestand“ gefördert.

Aktuell diskutieren EBZ und DDIV Szenarien zur Verstetigung des Lehrgangs. Ziel ist die Einführung eines bundesweit einheitlichen Weiterbildungsangebots, damit Wohnimmobilienverwalter durch Fachwissen und Kompetenz helfen können, den Sanierungsgrad in WEG zu erhöhen. Solange aber der dringend erforderliche Sachkundenachweis für Immobilienverwalter auf sich warten lässt, bleibt es eine große Herausforderung, geeignete Qualifizierungsangebote zu erstellen. Denn ohne Sachkundenachweis starten die Lehrgangsteilnehmer mit völlig verschiedenen Qualifikationsniveaus in die Weiterbildungsmaßnahme. Wenn Immobilienverwaltern immer mehr Kompetenzen eingeräumt werden, ist es dringend erforderlich, eine einheitliche Basisqualifikation einzuführen. Den Weg zum Klimaverwalter finden Sie » hier.

SanierungsWEGweiser für Wohnungseigentümergemeinschaften in Hessen

Im Rahmen des EU-Projekts ACE Retrofitting (Accelerating Condominium Energy Retrofitting) werden Wohnungseigentümergemeinschaften in Hessen bei der komplexen Thematik der energetischen Sanierung durch das Energiereferat der Stadt Frankfurt unterstützt. Kostenlos und neutral sind Informationen und Hilfestellungen bei allen Schritten der energetischen Sanierung auf der Internetseite » SanierungsWEGweiser abrufbar. Der SanierungsWEGweiser begleitet Eigentümergemeinschaften von der Analyse des Gebäudes, über die Entscheidungsfindung und Planung bis hin zur fachgerechten Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen.

DDIV-Kompendium zur energetischen Sanierung

Noch mehr praxisnahes Fachwissen zum Thema energetische Sanierung finden Sie im DDIV-Kompendium „Energieeffizienzmaßnahmen in Wohnungseigentümergemeinschaften“, das sich speziell an Immobilienverwaltungen und WEG richtet. Der knapp 200 Seiten starke Ratgeber informiert umfassend über energetische und barrierereduzierende Sanierungsmaßnahmen und deren Fördermöglichkeiten. Er vermittelt einen Überblick über aktuelle gesetzliche Grundlagen, staatliche Förderprogramme und sanierungsrelevante Akteure. Inbegriffen sind zahlreiche Checklisten, Muster-Beschlüsse sowie Hinweise und Erläuterungen. Die Möglichkeit zur Bestellung des Kompendiums finden Sie » hier.

Kernpunkte der geplanten Mietrechtsänderung
Montag, 27. Mai 2019

Seit Ende Mai liegt ein Referentenentwurf zur Mietrechtsänderung aus dem Bundesjustizministerium (BMJV) vor. Neben einer Verschärfung und Verlängerung der Mietpreisbremse sollen Änderungen bei der Berechnung des Mietspiegels und effektivere Maßnahmen gegen überhöhte Mietpreise durchgesetzt werden. So sollen Mieterorganisationen die Möglichkeit erhalten, gegen überhöhte Mietpreisinserate vorzugehen. Dafür soll der sogenannte Wucherparagraph ins Zivilrecht überführt werden.

Der Referentenentwurf sieht eine Verlängerung der Mietpreisbremse um fünf Jahre bis zum Jahr 2025 vor. Die Mietpreisbremse soll darüber hinaus inhaltlich nachjustiert werden. Zukünftig sollen vom Vermieter zu viel geforderte Mieten auch rückwirkend an Mieter zurückerstattet werden, und zwar vom Beginn des Mietverhältnisses an. Bislang gilt, dass Vermieter Rückerstattungen erst ab dem Zeitpunkt leisten müssen, ab dem der Mieter schriftlich gerügt hat. Eine solche Rüge durch den Mieter soll künftig nicht mehr notwendig sein. Auch bis zu drei Jahre nach Beendigung eines Mietverhältnisses sollen zu hohe Mietzahlungen zurückgefordert werden können.

Weiterhin will das BMJV Änderungen bei der Berechnung des Mietspiegels beziehungsweise der ortsüblichen Vergleichsmiete. So soll der Erhebungszeitraum für alle angepassten und neu abgeschlossenen Mieten von vier auf sechs Jahre verlängert werden. Ziel sei es, dadurch eine dämpfende Wirkung zu erreichen. Denn durch Zugrundelegung auch älterer Mieten würde die ortsübliche Vergleichsmiete weniger stark steigen.

Ein drittes Instrument gegen steigende Mietpreise ist die Einführung eines Mietpreisüberhöhungsverbots. Zu diesem Zweck soll § 5 Wirtschaftsstrafgesetz, der sogenannte Wucherparagraph, ins Zivilrecht übertragen werden. Als unangemessen hoch gelten demnach Vermieterforderungen, die die ortsüblichen Wohnkosten um mehr als 20 Prozent übersteigen. Zu diesen Wohnkosten sollen dabei zukünftig aber nicht nur die Nettokaltmiete zählen, sondern auch Mietnebenleistungen wie Kosten für mitvermietetes Mobiliar oder für die Nutzung von Telefon- und Internet. Darum heißt es im Referentenentwurf nicht ortsübliche Miete, sondern Entgelt. Ausnahmen sieht der Entwurf nur für Neubauwohnungen vor und wenn der Vermieter höhere Mietzahlungen zur Kostendeckung beispielsweise für Investitionen in die Wohnung benötigt. Aber auch hier sieht der Entwurf aus dem BMJV eine obere Kostengrenze vor: Diese liege bei 50 Prozent oberhalb der ortsüblichen Vergleichskosten für Wohnraum. Sofern ein Vermieter eine überhöhte Miete fordert, hat der Mieter Anspruch auf Absenkung und Rückerstattung der bereits geleisteten überhöhten Zahlungen.

Der Referentenentwurf sieht zudem ein Werbeverbot für überhöhte Mieten vor. Sollten Vermieter dennoch für Wohnungen mit überhöhten Mietkosten werben, sollen zukünftig Mitbewerber und Verbraucherschutzorganisationen dagegen vorgehen können. So sollen zum Beispiel Mietervereine die Möglichkeit erhalten, Vermieter entsprechend abzumahnen. Damit wäre es nicht nur betroffenen Mietern möglich, gegen überhöhte Mieten vorzugehen, sondern auch Verbraucherschutzorganisationen.

Der Koalitionspartner CDU/CSU steht den Vorschlägen aus dem Bundesjustizministerium kritisch gegenüber. Bei privaten Vermietern führe das Vorhaben zu großer Verunsicherung und könne diese in ernste wirtschaftliche Not bringen, wie der Mietrechtsexperte und stellvertretende rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak ausführt. Schon heute müssten sich Vermieter an Recht und Gesetz halten und die Mietpreisbremse befolgen. Wenn Vermieter bewusst falsche Angaben machten, sei das strafbarer Betrug. Mieter könnten in einer solchen Konstellation schon jetzt zu viel gezahlte Miete von Anfang an zurückverlangen. Erst vor fünf Monaten sei ein umfassendes Mieterschutzgesetz in Kraft getreten, mit dem die Modernisierungskosten gedeckelt und die Mietpreisbremse verschärft worden sei. Laut Luczak sei mit der derzeitigen Regelung zur Mietpreisbremse ein fairer Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern gefunden worden.

 

Verbandsleben

25 Jahre Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. + 13. Herbstforum

Unsere Jubiläumsveranstaltung sollte der Höhepunkt des Jahres 2018 werden – und sie wurde es! Auf der Albrechtsburg in Meißen empfing der Verbandsvorstand mehr als 80 Festgäste, darunter neben Mitgliedern und Kooperationspartnern Herrn Staatssekretär im Sächsischen Innenministerium Prof. Günther Schneider und den Stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden, Herrn AssessorThomas Ott. Beide Festredner brachten zum Ausdruck…

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„Baggern – Laufen – Schießen – Feiern„ – das 3. Sportevent des Verbandes Mitteldeutschland

Es war fast eine Olympiade, das nunmehr 3. Sportfest des VdIV Mitteldeutschland am 30.August 2018: Laufen über 4,5 – 8,7 – oder 17,5km um den Schladitzer See, Beachvolleyball mit 16 Mannschaften und Schießen am Infrarot-Schießstand von Frank-Peter Rötzsch, ehemaliger Olympiasieger und Weltmeister – es gab für jeden der 150 Sportler und Gäste viel Gelegenheit zum Sport und natürlich zum Feiern nach der Siegerehrung….

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„12. Herbstforum „Immobilienverwaltung und Technik“

Nach dem Sportevent des Verbandes am 01.09.17 in Leipzig und dem Deutschen Verwaltertag in Berlin trafen sich die mitteldeutschen Verwalter zum 12. Mal zum „Technik special“ – Forum. Am Vorabend tourten Aussteller, Referenten und Verbandsmitglieder in einem Oldtimerbus durch die Sächsische Schweiz und genossen ein rustikales Buffet auf der nächtlichen Festung Königstein…..

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„VdIV – das ist schlau!“ – 2. Sportevent

„VdIV – das ist schlau!“  – ja, dieser Schlachtruf der Teilnehmer des nunmehr 2. Turniers des VdIV Mitteldeutschland trifft ins Schwarze. Das Interesse der Immobilienverwalter an Laufen, Walking und Beachvolleyball wurde im vergangenen Jahr geweckt….

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IMG_651717. Mitteldeutsches Verwalterforum

Nach vielen Jahren ging eine Tradition zu Ende: Der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. hatte sich entschieden, dass guteingeführte Verwalterforum erstmals nicht in einem Leipziger Innenstadthotel durchzuführen….

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IMG_2289Neujahrsempfang 2017

Am 09.01.2017 lud der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. in Kooperation mit der DKB, den Leipziger Stadtwerken und der VDIV Incon zum Neujahrsempfang in die Glaskuppel der Karl Liebknecht Str. 143 in Leipzig ein….

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Der VDIV Mitteldeutschland veranstaltete sein 1. VDIV Sportevent

Am 01.09.2016 war es soweit: In der Schladitzer Bucht, einem ehemaligen Braunkohltagebau in der Nähe von Leipzig, inzwischen ein beliebtes Freizeitrevier…

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Vorteile einer Mitgliedschaft

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  • Gütesiegel für Professionalität
  • Vergünstigungen bei der Vermittlung
  • Aktuelles Fachwissen
  • Regelmäßige Fortbildungen
  • Vertrauensschadenversicherung

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Fördermitglied des Tages

RA Stephan Scharlach