Leipzig
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Kommende Veranstaltungen

TERMIN: 05.12.2017 (Dienstag)
ZEIT: 16:00 - 23:59
Veranstaltung:   Jahresabschluss 2017
Ort: Leipzig | |
TERMIN: 06.12.2017 (Mittwoch)
ZEIT: 10:00 - 17:00
Veranstaltung:   Rechnungwesen in der WEG- Verwaltung
Ort: Dorint Hotel am Dom Erfurt | Erfurt | Thüringen
TERMIN: 26.02.2018 (Montag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung
Ort: Kaisersaal in Erfurt | Erfurt | Thüringen
TERMIN: 27.02.2018 (Dienstag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   18. Mitteldeutsches Verwalterforum
Ort: Kaisersaal in Erfurt | Erfurt | Thüringen

Mitgliedschaft

Welche Vorteile bringt Ihnen eine Mitgliedschaft in unserem Berufsverband
„Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V.“?

  • Stärkung des Berufsstandes deutscher Immobilienverwalter;
    Mitwirkung an der Schaffung eines einheitlichen Berufsbildes
  • Beratung der Mitglieder in fachlicher, juristischer und standesgemäßer Hinsicht
  • Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches
  • Weiterbildung der Mitglieder durch regelmäßige Fachveranstaltungen, Foren, Seminare,
  • Qualifizierung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Qualifizierung für die bestmögliche Betreuung von Verwaltungsobjekten in
    kaufmännischen und technischen Fragen – Grundlage für Verwalterempfehlungen
  • Gewährung eines Rabattes von 15% bei Nutzung des Portals/ Vermittlung über das Portal ImmobilienScout24
  • kostenfreie Mitversicherung einer Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung

Zweck des Verbandes ist die gemeinschaftliche Wahrnehmung der Belange der Immobilienverwalter in wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer und technischer Hinsicht unter Ausschluss von eigenen wirtschaftlichen Interessen.

Die VdIV Servicegesellschaft mbH Mitteldeutschland arbeitet als Tochtergesellschaft des Verbandes der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e. V., und stellt den Verbandsmitgliedern ein umfassendes Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

Wieviel kostet die Mitgliedschaft?

Entsprechend der Satzung unseres Verbandes hat der von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand am 04.08.2014 die nachstehende Beitragsordnung – gültig ab 01.01.2015 – beschlossen:

Von jedem Mitglied ist ein jährlicher Grundbetrag zu entrichten, der sich aus dem Verwaltungsbestand des Mitgliedes ergibt.
Zu entrichten sind:

  • bis 800 Verwaltungseinheiten: 400,00 €
  • bis 2000 Einheiten: 800,00 €
  • ab 2000 Einheiten: 1500,00 €

Jedes Mitglied entrichtet zusätzlich zum Grundbetrag einen jährlichen Weiterbildungsbeitrag in Höhe von 200,00 €.
Dieser wird bei Teilnahme an folgenden Veranstaltungen des Verbandes im jeweiligen Jahr rückerstattet:

  • Mitteldeutsches Verwalterforum 75,00 €
  • Fachtagung Bau- und Haustechnik 75,00€
  • pro weiteres Seminar 25,00 € (max. 50,00 € pro Jahr)

Der Jahresbeitrag ist jeweils zum 31. Januar des laufenden Jahres auf das Verbandskonto zu überweisen. Im Jahr des Beitritts wird der Jahresmitgliedsbeitrag nur zeitanteilig erhoben.

Als Aufnahmegebühr für neue Mitglieder werden einmalig 100,00 € festgelegt.

 

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Der Verband

Immobilienverwalter Mitteldeutschland ist der Zusammenschluss der Verbände der Immobilienverwalter Sachsen e.V. und Thüringen e.V.

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Aktuelle Rechtsprechung

Unsere Mitglieder werden über mehrere Plattformen zeitnah auf dem aktuellsten Wissens- und
Informationsstand gehalten.

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Wir sind Mitglied des DDIV

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Wir sind Mitglied des Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V.

 

Aktuelle Meldungen des DDIV

Kabinett verabschiedet Sonderabschreibung zur Förderung des Wohnungsbaus
Dienstag, 02. Februar 2016

Das Kabinett hat am 3. Februar den Gesetzentwurf zur Einführung einer zeitlich begrenzten steuerlichen Sonderabschreibung zur Förderung des Mietwohnungsbaus verabschiedet. Der Entwurf sieht vor, dass mit der Sonderabschreibung der Bau von Mietwohnungen des unteren und mittleren Preissegments angekurbelt werden soll. Die Förderung beschränkt sich auf ausgewiesene Fördergebiete mit einem angespannten Wohnungsmarkt.

Im Detail können die Herstellungskosten in den ersten beiden Jahren um jeweils 10 Prozent und im darauffolgenden Jahr um 9 Prozent abgeschrieben werden. In Verbindung mit der ohnehin gültigen Normalabschreibung von 2 Prozent pro Jahr können so 35 Prozent innerhalb der ersten drei Jahre gewinnmindernd bei der Steuer angeführt werden.

Ein Abschreibungszeitraum von 50 Jahren bei der Normalabschreibung wird allerdings als nicht mehr zeitgemäß angesehen, vor allem vor dem Hintergrund, dass technische Bauteile heute eine Lebensdauer von 25 bis maximal 30 Jahre haben. Angemessen wären daher ein Abschreibungssatz von mindestens drei, wenn nicht sogar vier Prozent pro Jahr, den der DDIV auch seit Jahren fordert.

Die maximale Förderung beträgt 2.000 Euro pro Quadratmeter unter der Bedingung, dass die Herstellungskosten 3.000 Euro pro Quadratmeter nicht überschreiten. Im ersten Entwurf war noch eine Kostenobergrenze von 2.200 Euro pro Quadratmeter genannt. In den besonders angespannten Wohnungsmärkten der Metropolregionen und Ballungsgebieten liegen die Herstellungskosten oftmals jedoch über 2.200 Euro pro Quadratmeter, weshalb die Erhöhung auf 3.000 Euro pro Quadratmeter sachgerecht und zu begrüßen ist. Auch im Hinblick auf die Verschärfung der Energieeinsparverordnung, die Anfang 2016 in Kraft trat und die Herstellungskosten weiter in die Höhe treibt, ist die Erhöhung der Kostenobergrenze zu befürworten.

Förderfähig sollen alle Gebäude sein, für die in den Jahren 2016 bis 2018 eine Bauanzeige oder ein Bauantrag gestellt wird und die in den darauffolgenden 10 Jahren zu Wohnzwecken vermietet werden. Eine letztmalige Sonderabschreibung wird im Jahr 2022 möglich sein.

Immobilienverwaltungen blicken optimistisch in die Zukunft
Sonntag, 31. Januar 2016

78,3 Prozent aller Verwaltungsunternehmen rechnen in 2016 mit einer Steigerung ihres Jahresumsatzes. Fast ein Fünftel verspricht sich Mehreinnahmen von über 10 Prozent im Vergleich zu 2015. Das ist das Ergebnis einer ersten Stichprobe aus dem 4. DDIV-Branchenbarometer, das der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter aktuell bundesweit durchführt.

Nach Auswertung von bisher rund 300 Rückmeldungen befragter Wohnungs- und Immobilienverwaltungen basieren die positiven Umsatzaussichten vorwiegend auf erwarteten Mehreinnahmen aus der WEG-Verwaltung. Drei von vier Immobilienverwaltungen gehen von einem Umsatzplus aus. 38 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Steigerung von bis zu 5 Prozent, knapp 20 Prozent erwarten sogar ein Wachstum von über 10 Prozent im Vergleich zu 2015. Über 60 Prozent versprechen sich zugleich steigende Einnahmen durch Sonderleistungen. Neben außerordentlichen Eigentümerversammlungen und der Begleitung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen fallen beispielsweise auch die Vertretung bei Rechtsstreitigkeiten sowie die Ausstellung von Verwalterzustimmungen darunter.

Die positiven Umsatzaussichten finden auch ihren Niederschlag in den Gewinnerwartungen: Knapp 75 Prozent rechnen für das Jahr 2016 mit einem Plus im Vergleich zum Vorjahr. 18,7 Prozent gehen sogar von einem Zuwachs von mehr als 10 Prozent aus.  

Insgesamt streben 73 Prozent der Verwaltungen eine Anhebung ihrer Grundvergütung im Bestand an – im Schnitt um 5 Prozent. 63 Prozent beabsichtigen eine Erhöhung bei neu akquirierten Objekten um durchschnittlich 9 Prozent.

„Es freut uns sehr, dass die positive Entwicklung weiter anhält und die Vergütungssätze allmählich steigen. Es zeigt uns, dass professionelles Verwalten zunehmend von Eigentümern anerkannt und honoriert wird. Dennoch ist das Vergütungsniveau im Vergleich zu anderen immobilienwirtschaftlichen Dienstleistungen weiterhin zu gering. Es wird daher weiter ein wichtiges Anliegen sein, uns für eine steigende Honorierung beim Verbraucher einzusetzen,“ betont Wolfgang D. Heckeler, Präsident des DDIV anlässlich der vorliegenden Zwischenergebnisse.

Zugleich warnt Heckeler davor, die Verwalter nicht mit noch mehr neuen gesetzlichen Aufgaben zu belasten. Bereits heute müssen Verwalter weit über 50 Gesetze und Verordnungen anwenden. Dies sollte der Gesetzgeber bei der Einführung und Novellierung von Gesetzen stets im Auge behalten. Gleichzeitig drängt die Einführung von Mindestqualifikationen mehr denn je: Der DDIV appelliert daher erneut an die Bundesregierung, das im Koalitionsvertrag vereinbarte Gesetzgebungsverfahren zur Einführung von Berufszulassungsregelungen nunmehr zum parlamentarischen Abschluss zu bringen.

Über das 4. DDIV-Branchenbarometer:
Von Dezember 2015 bis Februar 2016 befragt der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter bundesweit Verwaltungsunternehmen über deren Struktur, Mitarbeiterentwicklung, Umsatz- und Gewinnaussichten sowie zu deren Vergütungsstrukturen. Die 1. Stichprobe basiert auf den Antworten von 309 Unternehmen. Die Gesamtauswertung der Umfrage ist ab Mitte März erhältlich.

Haben Sie schon beim 4. DDIV-Branchenbarometer mitgemacht?

Die Jahresumfrage des DDIV steht noch bis zum 26. Februar online unter www.ddiv.de/umfrage zur Verfügung. Immobilienverwalter bundesweit sind aufgerufen zentrale Fragen über ihre Verwaltungstätigkeit zu beantworten und eine Basis für vergleichbare Statistiken über den Wirtschaftszweig zu schaffen.

Unterstützen auch Sie uns und nehmen Sie an der max. 15-minütigen Umfrage teil: www.ddiv.de/umfrage

Erstes Änderungsgesetz zum Mess- und Eichgesetz – Messdienstleister in der Pflicht
Mittwoch, 27. Januar 2016

In den vergangenen Jahren wurde ein umfangreiches Gesetzgebungsverfahren betrieben, welches das bisher geltende Eichrecht ab 1. Januar 2015 grundlegend und bundesweit reformierte. Damit einher ging insbesondere eine neue oder erneuerte Anzeigepflicht für Kalt-, Warmwasser- und Wärmezähler (» siehe DDIV-Pressemitteilung vom 28.11.2014). Seither müssen alle neuen und erneuerten Messgeräte dem zuständigen Eichamt innerhalb von sechs Wochen nach Inbetriebnahme angezeigt werden. Die Eichämter haben dafür eine zentrale Eingabemaske unter www.eichamt.de eingerichtet.

Anzeigepflichtig ist der so genannte Verwender der Messgeräte. Als Verwender wird angesehen, wer die Funktionsherrschaft über das jeweilige Gerät hat und damit die rechtliche und tatsächliche Funktionskontrolle. Der DDIV hat schon zu Beginn des Gesetzesverfahrens 2014 auf die Definitionsschwierigkeiten in diesem Zusammenhang hingewiesen. Zwar werden in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) in der Regel die Messgeräte dem Gemeinschaftseigentum zugeordnet, so dass auch diese anzeigepflichtig sind. Umstritten war jedoch, wem diese Aufgabe bei angemieteten oder geleasten Geräten obliegt bzw. in den Fällen, in denen die Messewerte nur mithilfe spezieller Geräte ablesbar sind.

Der DDIV vertrat dabei die Ansicht, dass in diesen Fällen das Messdienstunternehmen für die Anzeige neuer oder erneuerter Geräte zuständig sei. Der Großteil der Messdienstleister widersprach dieser Auffassung jedoch, wodurch eine in Öffentlichkeit und Schrifttum geführte Diskussion in Gang gesetzt wurde.

Der nun veröffentlichte Gesetzesentwurf zum Ersten Gesetz zur Änderung des Mess- und Eichgesetz (Drs. 18/7194) verfolgt das Ziel, vor allem diese Frage zu klären.

So wird § 32 Absatz 1 Satz 1 des Mess- und Eichgesetzes dahingehend geändert, dass entweder der Verwender oder der im Auftrag des Verwenders Messwerte Erfassende die Anzeige zu erbringen hat. Weiter kann aus Satz 3 entnommen werden, dass diese Anzeigepflicht in erster Linie die Messdienstleister trifft – sofern diese mit dem Erfassen der Messwerte beauftragt wurde.

Laut Kenntnis des DDIV haben weder die großen Messdienstleister noch die Arbeitsgemeinschaft der Mess- und Eichbehörden die Absicht, eine entgegnende Stellungnahme in diesem Gesetzesverfahren einzubringen.

Wenngleich der Begriff des Verwenders damit immer noch nicht zweifelsfrei geklärt wurde, ist für den Verwalter klar: wenn ein Messdienstleister mit der Ermittlung der Messwerte vertraut worden ist, so ist dieser auch ohne weiteren Auftrag gegenüber dem Eichamt anzeigepflichtig.

Die Informationspflicht über die Anzeigepflicht gehört jedoch weiterhin zur ordnungsgemäßen Verwalterpflicht.

Der Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie beschloss am 27. Januar mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU und SPD dem Bundestag die Annahme des Gesetzesentwurfs in unveränderte Fassung zu empfehlen. Über das Gesetzesverfahren werden wir Sie weiter auf dem Laufenden halten.

Das könnte Sie auch interessieren:

» Neues Mess- und Eichgesetz zum 1. Januar 2015

Rauchwarnmelderprüfung: Vor Trickbetrügern wird gewarnt
Montag, 25. Januar 2016

Seit einigen Tagen mehren sich verstärkt die Hinweise auf Trickbetrüger, die sich als Wartungspersonal für Rauchwarnmelder ausgeben. Auch wenn es sich bei der Mehrzahl dieser Warnhinweise um Falschmeldungen handelt, rät der DDIV-Premiumpartner Messdienstleister Kalorimeta zur Vorsicht.

Mit Jahresbeginn gilt in 14 Bundesländern die Pflicht zur Installation und regelmäßigen Wartung von Rauchwarnmeldern. Wie Medienberichte derzeit verstärkt suggerieren, machen sich immer wieder auch Trickbetrüger diesen Umstand zunutze. Diese geben sich als Wartungspersonal aus und verschaffen sich so ungehindert Zugang zu Wohnungen.

Obwohl keine bestätigten Meldungen vorliegen, laut denen solche Fälle aktuell häufiger vorkommen würden als in vergangenen Jahren, rät der Messdienstleister generell zur Vorsicht, wenn Wartungspersonal unangemeldet vor der Tür steht.

  • Jeder Wartungs-, Montage- und Ablesetermin wird bei Kalorimeta durch die Serviceorganisation mindestens sieben Tage zuvor mittels Hausaushang oder Direktbenachrichtigungskarte mit einem konkreten Zeitfenster angekündigt. Insbesondere die Direktbenachrichtigungskarte stellt sicher, dass jeder Mieter eine persönliche Vorabinformation über anstehende Servicetermine erhält. Kalorimeta empfiehlt daher die Verwendung der Benachrichtigungskarte.
  • Die Wartung erfolgt den gesetzlichen Vorschriften entsprechend etwa alle zwölf Monate, wobei der Zeitraum auch um bis zu drei Monate variieren kann. Hat es in einem Haushalt erst kürzlich eine Wartung der Rauchwarnmelder gegeben, ist Vorsicht geboten.
  • Grundsätzlich gilt es außerdem, nur Wartungspersonal oder Messdienst-Mitarbeitern Zutritt in die eigene Wohnung zu gestatten, wenn sich diese zum Beispiel durch einen Ausweis oder eine Beauftragung legitimieren können. Die Wartungen werden zudem niemals von der Feuerwehr durchgeführt.
  • Bestehen Zweifel an einem Wartungsauftrag, kann ein Anruf bei dem Unternehmen, das normalerweise die Überprüfung der Rauchwarnmelder vornimmt, für Klarheit sorgen. Diese Information kann der Mieter dem Hausaushang oder der Direktbenachrichtigungskarte entnehmen.
  • Bei nicht funkenden-Messgeräten (z.B. Heizkostenverteiler) erfolgt die Wartung zu-dem häufig im Rahmen der Jahresablesung. Eine separate Wartung ist unüblich und sollte kritisch hinterfragt werden.
  • Vermeiden kann man das Risiko durch die Verwendung von ferninspizierbaren Rauchwarnmeldern. Die jährliche Instandhaltung per Funk macht eine Wartung des Rauchwarnmelders vor Ort überflüssig. Das erschwert Trickbetrügern den Zugang zu den Räumlichkeiten.

Weitere Infos unter www.kalo.de.

BID setzt zum Jahresauftakt Schwerpunkte auf Wohnungsbau und Digitalisierung
Mittwoch, 13. Januar 2016

"Den Wohnungsbau in den deutschen Ballungszentren anzukurbeln, ist das Gebot der Stunde. Was hierfür zu tun ist, haben wir schwarz auf weiß: Die Ergebnisse des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen müssen jetzt unverzüglich umgesetzt werden, damit der 'Neubau-Motor' sofort zum Jahresanfang anlaufen kann", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der BID und Präsident des GdW, beim Jahresempfang der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland in Berlin. "Angesichts der anhaltend hohen Zuwanderung brauchen wir schleunigst bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen in Deutschland", so Gedaschko. Beim Thema Flüchtlingszuwanderung gelte es aber auch, mittelfristig eine gerechte Verteilung der zu uns kommenden Menschen zu gewährleisten. Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft begrüßt daher die Bestrebungen der Regierungskoalition, wohnsitzzuweisende Regelungen für anerkannte Asylbewerber einzuführen.

Um bezahlbares Wohnen und Bauen auf den richtigen Weg zu bringen, müssten die Politik und die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft weiterhin gemeinsam dicke Bretter bohren, so Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks in ihrer Rede zum BID-Jahresauftakt. Besonders wichtig sei es, die Energieeinsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz neu aufzustellen.
"2016 muss zum Wendejahr in Sachen Klima werden. Die erste Botschaft muss daher lauten: Alles, was dem Ziel zügig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, entgegensteht, muss erst einmal hinten angestellt werden", erklärte der BID-Vorsitzende Gedaschko. Neben der angekündigten Überarbeitung der Energieeinsparvorgaben müsse eine ganze Reihe von Maßnahmen zügig auf den Weg gebracht werden. Die BID hat diese in einem eigenen 10-Punkte-Programm zusammengefasst. Der BID-Vorsitzende hob zum Jahresauftakt hervor, dass die KfW-Förderung im Bereich des Wohnungsneubaus dringend verbessert werden müsse. Zudem sei eine Sonderabschreibung für Wohnungsneubauten in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten notwendig, um so viele Investoren wie möglich zu motivieren, sich am Wohnungsneubau zu beteiligen. "Alternativ sollte es außerdem eine gleichwertige Investitions-Zulagenregelung für die Investoren geben, die steuerliche Sonderabschreibungen nicht nutzen können", so Gedaschko. "Die Umsetzung der geplanten Wohnungsbau-Offensive darf aber keinesfalls durch die weitere Reform des Mietrechts konterkariert werden", so der BID-Vorsitzende. Statt zu versuchen, anfallende Kosten neu zu verteilen, müssten die Wohnungsbaukosten dauerhaft gesenkt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des immobilienwirtschaftlichen Jahresauftakts: der Megatrend Digitalisierung. Die Branche müsse die Entwicklungen noch stärker als bisher als Chance begreifen, die Politik für eine erfolgreiche Umsetzung aber auch die passenden rechtlichen Voraussetzungen schaffen. "Hohes digitales Innovationspotenzial besteht nicht nur in den häufig hervorgehobenen Bereichen Energieeffizienz und der 'Wohnung als Gesundheitsstandort'. Um in den zahlreichen Innovationsfeldern der Digitalisierung zu praktikablen und möglichst kostengünstigen Lösungen zu gelangen, ist intensive Forschung notwendig. Deshalb müssen diese Themen noch viel stärker auf die politische Agenda gehoben und in öffentliche Förderprogramme aufgenommen werden", forderte Gedaschko. Von grundlegender Bedeutung für eine erfolgreiche Umsetzung digitaler Strategien sei zudem, dass die Politik einen verlässlichen Rahmen für Datenschutz und Datensicherheit schafft. Gefordert ist hier ein konstruktiver Dialog mit den Mietern, der Politik und den Unternehmen, um eine aktive Mitgestaltung und einen größtmöglichen Nutzen bei der Datenverwendung zu erzielen. Daraus könnte ein Weißbuch für den Umgang mit Daten in der Wohnung- und Immobilienwirtschaft entstehen. Darüber hinaus müssen innovationsfeindliche Regulierungsvorhaben zurückgefahren, eine größere Vernetzung der Forschung unterstützt und die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft stärker in laufende und geplante Vorhaben mit einbezogen werden. Die BID hat eigens ein Gutachten zum Thema Digitalisierung beauftragt, das in der ersten Jahreshälfte erscheinen wird. 

 

Verbandsleben

„12. Herbstforum „Immobilienverwaltung und Technik“

Nach dem Sportevent des Verbandes am 01.09.17 in Leipzig und dem Deutschen Verwaltertag in Berlin trafen sich die mitteldeutschen Verwalter zum 12. Mal zum „Technik special“ – Forum. Am Vorabend tourten Aussteller, Referenten und Verbandsmitglieder in einem Oldtimerbus durch die Sächsische Schweiz und genossen ein rustikales Buffet auf der nächtlichen Festung Königstein…..

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„VdIV – das ist schlau!“ – 2. Sportevent

„VdIV – das ist schlau!“  – ja, dieser Schlachtruf der Teilnehmer des nunmehr 2. Turniers des VdIV Mitteldeutschland trifft ins Schwarze. Das Interesse der Immobilienverwalter an Laufen, Walking und Beachvolleyball wurde im vergangenen Jahr geweckt….

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IMG_651717. Mitteldeutsches Verwalterforum

Nach vielen Jahren ging eine Tradition zu Ende: Der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. hatte sich entschieden, dass guteingeführte Verwalterforum erstmals nicht in einem Leipziger Innenstadthotel durchzuführen….

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IMG_2289Neujahrsempfang 2017

Am 09.01.2017 lud der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. in Kooperation mit der DKB, den Leipziger Stadtwerken und der VDIV Incon zum Neujahrsempfang in die Glaskuppel der Karl Liebknecht Str. 143 in Leipzig ein….

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Der VDIV Mitteldeutschland veranstaltete sein 1. VDIV Sportevent

Am 01.09.2016 war es soweit: In der Schladitzer Bucht, einem ehemaligen Braunkohltagebau in der Nähe von Leipzig, inzwischen ein beliebtes Freizeitrevier…

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