Leipzig
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Kommende Veranstaltungen

TERMIN: 05.12.2017 (Dienstag)
ZEIT: 16:00 - 23:59
Veranstaltung:   Jahresabschluss 2017
Ort: Leipzig | |
TERMIN: 06.12.2017 (Mittwoch)
ZEIT: 10:00 - 17:00
Veranstaltung:   Rechnungwesen in der WEG- Verwaltung
Ort: Dorint Hotel am Dom Erfurt | Erfurt | Thüringen
TERMIN: 26.02.2018 (Montag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung
Ort: Kaisersaal in Erfurt | Erfurt | Thüringen
TERMIN: 27.02.2018 (Dienstag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   18. Mitteldeutsches Verwalterforum
Ort: Kaisersaal in Erfurt | Erfurt | Thüringen

Mitgliedschaft

Welche Vorteile bringt Ihnen eine Mitgliedschaft in unserem Berufsverband
„Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V.“?

  • Stärkung des Berufsstandes deutscher Immobilienverwalter;
    Mitwirkung an der Schaffung eines einheitlichen Berufsbildes
  • Beratung der Mitglieder in fachlicher, juristischer und standesgemäßer Hinsicht
  • Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches
  • Weiterbildung der Mitglieder durch regelmäßige Fachveranstaltungen, Foren, Seminare,
  • Qualifizierung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Qualifizierung für die bestmögliche Betreuung von Verwaltungsobjekten in
    kaufmännischen und technischen Fragen – Grundlage für Verwalterempfehlungen
  • Gewährung eines Rabattes von 15% bei Nutzung des Portals/ Vermittlung über das Portal ImmobilienScout24
  • kostenfreie Mitversicherung einer Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung

Zweck des Verbandes ist die gemeinschaftliche Wahrnehmung der Belange der Immobilienverwalter in wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer und technischer Hinsicht unter Ausschluss von eigenen wirtschaftlichen Interessen.

Die VdIV Servicegesellschaft mbH Mitteldeutschland arbeitet als Tochtergesellschaft des Verbandes der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e. V., und stellt den Verbandsmitgliedern ein umfassendes Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

Wieviel kostet die Mitgliedschaft?

Entsprechend der Satzung unseres Verbandes hat der von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand am 04.08.2014 die nachstehende Beitragsordnung – gültig ab 01.01.2015 – beschlossen:

Von jedem Mitglied ist ein jährlicher Grundbetrag zu entrichten, der sich aus dem Verwaltungsbestand des Mitgliedes ergibt.
Zu entrichten sind:

  • bis 800 Verwaltungseinheiten: 400,00 €
  • bis 2000 Einheiten: 800,00 €
  • ab 2000 Einheiten: 1500,00 €

Jedes Mitglied entrichtet zusätzlich zum Grundbetrag einen jährlichen Weiterbildungsbeitrag in Höhe von 200,00 €.
Dieser wird bei Teilnahme an folgenden Veranstaltungen des Verbandes im jeweiligen Jahr rückerstattet:

  • Mitteldeutsches Verwalterforum 75,00 €
  • Fachtagung Bau- und Haustechnik 75,00€
  • pro weiteres Seminar 25,00 € (max. 50,00 € pro Jahr)

Der Jahresbeitrag ist jeweils zum 31. Januar des laufenden Jahres auf das Verbandskonto zu überweisen. Im Jahr des Beitritts wird der Jahresmitgliedsbeitrag nur zeitanteilig erhoben.

Als Aufnahmegebühr für neue Mitglieder werden einmalig 100,00 € festgelegt.

 

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Postleitzahlenbereiche in Sachsen und Thüringen

Der Verband

Immobilienverwalter Mitteldeutschland ist der Zusammenschluss der Verbände der Immobilienverwalter Sachsen e.V. und Thüringen e.V.

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Aktuelle Rechtsprechung

Unsere Mitglieder werden über mehrere Plattformen zeitnah auf dem aktuellsten Wissens- und
Informationsstand gehalten.

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Wir sind Mitglied des DDIV

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Wir sind Mitglied des Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V.

 

Aktuelle Meldungen des DDIV

DDIV-Frauennetzwerk auf dem 24. Deutschen Verwaltertag gegründet
Mittwoch, 14. September 2016

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) gründete heute im Rahmen des 24. Deutschen Verwaltertages ein Netzwerk zur Förderung von Frauen in der Immobilienverwaltung. Damit möchte der Verband die beruflichen Chancen engagierter Frauen fördern und das Potential weiblicher Führungskräfte sichtbar machen.

Initiiert wurde das Netzwerk von den Immobilienverwalterinnen Sylvia Pruß, Dr. Brigitta Reise und Astrid Schultheis. „Seit dem Gründungsaufruf im Juni haben wir viel Zuspruch und zahlreiche Anfragen erhalten. Wir freuen uns daher sehr, dass dem Gründungstreffen bereits so viele engagierte Kolleginnen gefolgt sind und wir nun durchstarten können”, resümiert Astrid Schultheis, Geschäftsführerin der Focus Immobilienverwaltung in Brühl, die mehr als 4.200 Wohneinheiten verwaltet. Sylvia Pruß, Geschäftsführerin der Pruß Hausverwaltung e. K. im brandenburgischen Straußberg (2.100 Wohneinheiten) ergänzt: „Unser Netzwerk ist der erste Zusammenschluss dieser Art in der Immobilienverwalterbranche und der DDIV als führender Berufsverband bietet den bestmöglichen Rahmen, um weibliche Führungskräfte miteinander zu vernetzen.”

Auf dem Gründungstreffen wurden erste Ideen skizziert, die die Plattform in den kommenden Jahren aufgreifen möchte. Unter anderem sollen die Teilnehmerinnen von Weiterbildungsangeboten mit weiblichem Fokus profitieren. Ebenso soll ein frauenspezifischer Newsletter über tagesaktuelle Themen informieren. Darüber hinaus strebt das Netzwerk einen intensiven gedanklichen Austausch an. „Wir wollen Netzwerk, Forum und Impulsgeber sein. Im Rahmen der zahlreichen DDIV-Veranstaltungen bieten sich vielfältige Möglichkeiten zum Fach- und Erfahrungsaustausch. Das wollen wir nutzen”, schließt Dr. Brigitta Reise, Geschäftsführerin einer Immobilienverwaltung aus Leipzig mit derzeit 5.200 Verwaltungseinheiten.

Das Netzwerk richtet sich ausschließlich an Frauen, die in einer Immobilienverwaltung tätig sind und bereits Mitglied in einem der DDIV-Landesverbände sind.

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DDIV-Präsident Heckeler begrüßt Einführung der Berufszulassungsregelung für Verwalter und Makler und fordert mehr Entlastungen für den Wohnungsneubau
Mittwoch, 14. September 2016

Anlässlich der Eröffnung des 24. Deutschen Verwaltertages bezeichnete DDIV-Präsident Heckeler die Einführung von Berufszulassungsregelungen für Verwalter als Meilenstein auf dem Weg zur Professionalisierung der Branche. Zugleich fordert Heckeler jedoch weitere Verbesserungen, um den Verbraucherschutz zu stärken. Heckeler appellierte zudem an die Politik, Wohneigentum stärker als bisher zu fördern und mehr Anstrengungen zu unternehmen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Energiewende im Gebäudebestand voranzutreiben.

Berufszulassungsregelung für Verwalter ist aktiver Verbraucherschutz

In seiner Eröffnungsrede vor mehr als 600 Teilnehmern begrüßte DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler, dass die Bundesregierung die Berufszulassungsregelung für Immobilienverwalter nun auf den Weg bringt. Der Gesetzentwurf beinhaltet neben der erforderlichen Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnissen auch eine verbindliche Sachkundeprüfung für Wohnungseigentumsverwalter. Der Berufsverband hat in den vergangenen Jahren konsequent auf diese gesetzliche Regelung hingewirkt. Heckeler betonte jedoch, dass der vorliegende Gesetzentwurf noch nicht weit genug gehe und forderte mindestens noch den Mietverwalter und die Weiterbildungspflicht für Verwalter aufzunehmen. Nur so könne ein hohes Maß an Verbraucherschutz für Eigentümer und Mieter gewährleistet werden.

Heckeler fordert Umdenken in der Wohnungsbaupolitik – mehr Wohneigentum für Schwellenhaushalte

Heckeler appellierte an die Politik für mittlere und untere Einkommensschichten mehr Voraussetzungen für selbstgenutztes Wohneigentum zu schaffen. Vielen dieser Haushalte fehle das notwendige Eigenkapital zur Finanzierung einer Immobilie. Dabei ist nachgewiesen, dass eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent gegenüber dem Wohnen zur Miete erreicht wird, was der Vermögensbildung und der Entlastung des Mietmarktes dient – mit Anbeginn der Finanzierung.

Als eine mögliche Förderung nannte Heckeler eine zielgruppengerechte Freizugsprämie, um Wohnungseigentum zu erwerben. „Dabei könnte der Kauf und die Selbstnutzung einer Eigentumswohnung bei gleichzeitigem Auszug aus einer Mietwohnung bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze gefördert werden. Die Mietwohnung wird freigezogen, das Wohnungsangebot steigt und zugleich wird die Altersvorsorge von Normalverdienern aufgebaut. Dies wäre eine zielgruppengerechte und nachhaltige Lösung”, so der DDIV-Präsident. Auch ein staatlich garantiertes und zinsgünstiges Nachrangdarlehen kann die finanzielle Belastung des aufzubringenden Eigenkapitals wirksam absenken und somit zur Steigerung der Eigentumsquote und zur Vermögensbildung beitragen.

Selbstproduzierten Strom auch für WEG umsetzen

Im Zentrum der wohnungspolitischen Debatte stehen auch immer wieder die Ziele der Energiewende. Die Sanierungsquote von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) liegt bundesweit noch immer bei nur 0,6 Prozent. Der DDIV setzt sich für den Abbau bürokratischer Investitionshemmnisse bei erneuerbaren Energien ein und forderte unter anderem die Ungleichbehandlung von Wohnungseigentümergemeinschaften bei der EEG-Umlage zu beenden. Während sich Haushalte in Einfamilienhäusern mit selbstproduziertem Strom günstig versorgen können und zukünftig nun auch Mieter durch Mieterstrommodelle von einer verringerten EEG-Umlage profitieren, bleibt Wohnungseigentümergemeinschaften die Stromeigenversorgung aus erneuerbaren Energien jedoch weiterhin versagt. „Selbstproduzierter Strom aus erneuerbaren Energien ist ein Schlüssel für den klimaneutralen Gebäudebestand und eine erfolgreiche Energiewende. Hierzu erwarten wir in Kürze eine Klarstellung, dass Eigentümergemeinschaften genauso Selbstversorger wie Einfamilienhausbesitzer und zukünftig sogar Mieter sein können”, so Wolfgang D. Heckeler.

DDIV definiert erfolgreiche und innovative Verbandsarbeit

Zum Abschluss seiner Rede verwies der DDIV-Präsident auf die erfolgreiche und innovative Verbandsarbeit des DDIV. Diese zeige sich beispielhaft in der Zusammenarbeit mit dem Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ), mit dem der DDIV Anfang des Jahres 2016 im Rahmen eines Modellprojekts eine Akademie mit dem Namen „KlimaVerwalter” gründete. Die neue Akademie wird sich auf Weiterbildungsangebote zur Planung und Durchführung von energetischen Sanierungsmaßnahmen in Wohnungseigentümer-gemeinschaften konzentrieren. Auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leitthemen Fachkräftemangel, Digitalisierung und Prozessoptimierung fordern Immobilienverwaltungen in Deutschland zunehmend heraus. Heckeler zeigte sich zuversichtlich, dass im Rahmen innovativer Verbandsangebote gemeinsam Lösungen und Antworten auf drängende Fragen gefunden werden können. „Es ist genau das, was uns antreibt: innovativ zu sein, Gesprächsangebote zu offerieren und Zukunftsthemen zu besetzen”, erläutert Heckeler. Er verwies hierbei unter anderem auf die DDIV-Denkwerkstatt zum Reformbedarf des Wohnungseigentumsgesetzes, die sich bereits vor einigen Monaten gemeinsam mit namhaften Juristen und Praktikern der Frage widmete, wie eine Reform des Wohnungseigentumsgesetzes gestaltet werden sollte. Heckeler betonte abschließend, die exponierte Stellung des DDIV als Branchenverband. Die Mitgliederzahl ist zwischenzeitlich auf über 2.100 Unternehmen gestiegen, was einem jährlichen Zuwachs von knapp zehn Prozent entspricht.

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DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler mit großer Mehrheit im Amt bestätigt
Dienstag, 13. September 2016

Die 32. Delegiertenversammlung des Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) bestätigte heute Wolfgang D. Heckeler mit großer Mehrheit im Amt des Verbandspräsidenten. Ebenfalls wiedergewählt wurden Vizepräsident Steffen Haase, Schatzmeister Werner Merkel und Ralf Michels. Neu ins Präsidium gewählt wurde Astrid Schultheis. Dietmar Strunz, der seit 2006 Vorstandsmitglied war, stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Am 14. September bestätigte die DDIV-Delegiertenversammlung Wolfgang D. Heckeler mit großer Mehrheit im Amt des Präsidenten. Heckeler geht damit in seine dritte Amtszeit. Gleichzeitig ist Wolfgang D. Heckeler Vorstandsvorsitzender des mitgliederstarken Verbandes der Immobilienverwalter Baden-Württemberg und vertritt die Interessen der bundesdeutschen Immobilienverwalter in der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland.

Steffen Haase, langjähriger Vizepräsident, wurde ebenfalls im Amt bestätigt. Haase ist Geschäftsführer der Immobilienverwaltung Haase & Partner GmbH Hausverwaltung in Augsburg, die mehr als 3.000 Wohneinheiten verwaltet. Wiedergewählt wurden auch die Präsidiumsmitglieder Werner Merkel und Ralf Michels. Merkel ist Schatzmeister des DDIV und Geschäftsführender Gesellschafter der VEGIS Immobilien Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft mbH im hessischen Neu-Isenburg. Das Unternehmen verwaltet rund 18.000 Einheiten an 77 Standorten. Merkel ist zudem Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Immobilienverwalter Hessen und engagiert sich als Vorstandsvorsitzender im Internationalen Verband für Immobilienmanagement IVIM in Minsk/Belarus. Ralf Michels, Geschäftsführer der A.S. Hausverwaltungs- und Projektentwicklungs-GmbH aus Hamburg, betreut mit seinem Unternehmen mehr als 4.500 Verwaltungseinheiten und ist im Vorstand des Landesverbandes der Immobilienverwalter Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern engagiert. Astrid Schultheis ist Vorstandsmitglied im Verband der nordrhein-westfälischen Immobilienverwalter und anerkannte Sachverständige für Wohnungseigentumsverwaltung. Sie ist Geschäftsführerin der Focus Immobilienverwaltung in Brühl, die mehr als 4.200 Wohneinheiten verwaltet.

Das DDIV-Präsidium wird alle fünf Jahre gewählt.

Verbandsratsvorsitzende ebenfalls im Amt bestätigt

Ebenfalls im Amt als Vorsitzende bestätigt wurde die Strausberger Immobilienverwalterin Sylvia Pruß (Pruß Hausverwaltung e.K., 2.600 Wohneinheiten). Pruß ist zugleich Vorsitzende des Landesverbandes Berlin-Brandenburg. Auch ihr Stellvertreter RA Wolfgang Mattern (Kanzlei Mattern & Kollegen, Kiel) wurde in seiner Funktion wiedergewählt. Mattern ist darüber hinaus geschäftsführender Vorstand des Landesverbandes Schleswig-Holstein/Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern.

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Berufszulassungsregelung für Verwalter und Makler im Bundeskabinett beschlossen
Mittwoch, 31. August 2016

Das Bundeskabinett hat am 31. August den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie vorgelegten Gesetzentwurf zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Verwalter von Wohnungseigentum beschlossen. Die Umsetzung des Koalitionsvertrages rückt damit in greifbare Nähe. Bis zuletzt hatte der Normenkontrollrat Bedenken erhoben.

Nur geringe Änderungen

Gegenüber dem im Juli 2015 vorgelegten Referentenentwurf gibt es nur kleinere Änderungen. Weggefallen ist der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Makler. Hier sieht der Gesetzgeber keinen Handlungsbedarf, da das erhöhte Haftungsrisiko fehlt. Prinzipiell soll eine Erlaubnispflicht in § 34c der Gewerbeordnung eingeführt werden. Diese umfasst neben der erforderlichen Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnissen auch eine verbindliche Sachkundeprüfung für Wohnungseigentumsverwalter und Makler. Ebenso soll für die Erteilung der gewerberechtlichen Erlaubnis auch der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung beim Verwalter vorliegen. Der DDIV hatte im laufenden Verfahren immer wieder auf das Schadenrisiko hingewiesen.

„Alte-Hasen”-Regelung für Sachkundenachweis

Gewerbliche Wohnungseigentumsverwalter und Makler, die bereits sechs Jahre am Markt tätig sind, sollen von der Sachkundeprüfung befreit sein. Dies gilt auch für sich selbstverwaltende Eigentümergemeinschaften oder die nicht gewerbsmäßige Verwaltung durch einen Miteigentümer. Ohne Regelung bleibt auch die bloße Verwaltung eigenen Vermögens, da nicht von einer Gewerbsmäßigkeit ausgegangen wird. Künftig hat der Gewerbetreibende auch die Pflicht, die Qualifikation seiner Mitarbeiter aktiv zu prüfen, bevor diese tätig werden. Ein Sachkundenachweis ist aber nicht erforderlich, es genügen Abschlüsse, Zertifikate oder Schulungen privater Bildungsträger und Akademien. Dies soll insbesondere dann gelten, wenn eine aktive Mitwirkung bei der Einberufung und Durchführung von Eigentümerversammlungen oder der Erstellung von Wohngeldabrechnungen gegeben ist. Sekretariatsarbeiten, Buchhaltung oder Personalverantwortliche sind davon ausgenommen.

Mietverwalter bisher nicht miteinbezogen

Derzeit ist der Mietverwalter noch nicht in die Erlaubnispflicht einbezogen, jedoch hat Bundesminister Gabriel angekündigt, dass dies im weiteren Gesetzgebungsprozess geklärt werden muss. Der DDIV steht hier im engen Schulterschluss mit dem Deutschen Mieterbund sowie Haus & Grund und hält am erklärten Ziel fest, dass auch der Mietverwalter entsprechende Nachweise für die Erlaubnis einer gewerberechtlichen Tätigkeit erbringen muss. Zudem wird der DDIV im nun kommenden parlamentarischen Verfahren u. a. weiterhin für eine Weiterbildungspflicht plädieren. Mit einer Verkündung des Gesetzes ist spätestens im ersten Quartal 2017 zu rechnen, was dann die Ermächtigungsgrundlage für eine Rechtsverordnung nach sich zieht. In dieser werden dann u. a. die Kriterien für den Sachkundenachweis festgelegt. Ende 2017 dürfte dann die Berufszulassungsregelung in Kraft treten. Mit einer Übergangsfrist von zwölf Monaten haben Immobilienverwalter und Makler dann die Möglichkeit nachzuweisen, dass sie von der Sachkunde befreit sind. Die Zulassungsregelung wird dauerhaft eingeführt und innerhalb der ersten fünf Jahre nach Inkrafttreten evaluiert.

Zielführende Interessenvertretung

Der DDIV als Berufsverband der Branche zeigt sich erleichtert, dass das Gesetzgebungsverfahren nach mehr als einem Jahr Stillstand wieder Fahrt aufgenommen hat, der politische Wille zu mehr Verbraucherschutz deutlich wird. Dies bringt die Branche auch auf dem Weg der weiteren Professionalisierung ein Stück weiter, verbunden mit der berechtigten Hoffnung des DDIV, dass die Tätigkeit des WEG- und Mietverwalters eine höhere Wertigkeit und Akzeptanz bei Eigentümern und Mietern, in Gesellschaft und Politik erlangen wird. Einmal mehr zeigt sich aber auch, dass eine starke Interessenvertretung für unsere Branche unabdingbar ist.

Berufszulassungsregelung für Verwalter und Makler im Bundeskabinett beschlossen
Dienstag, 30. August 2016

Der Gesetzentwurf zur Einführung beruflicher Zulassungsregelungen für gewerbliche Verwalter von Wohnungseigentum und Immobilienmakler wurde heute im Bundeskabinett abschließend beraten und beschlossen. Danach soll eine Erlaubnispflicht in § 34c der Gewerbeordnung eingeführt werden. Diese umfasst neben der erforderlichen Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnissen auch eine verbindliche Sachkundeprüfung für Wohnungseigentumsverwalter und Makler. Ebenso soll für die Erteilung der gewerberechtlichen Erlaubnis auch der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung beim Verwalter vorliegen.

Im Gegensatz zum Referentenentwurf verzichtet der Gesetzgeber aber auf eine entsprechende Versicherung für den Immobilienmakler, da ein erhöhtes Haftungsrisiko fehlt. Ob der Mietverwalter in die Erlaubnispflicht einbezogen wird, soll im weiteren Gesetzgebungsprozess geklärt werden.

Gewerbliche Wohnungseigentumsverwalter und Makler, die bereits sechs Jahre am Markt tätig sind, sollen von der Sachkundeprüfung befreit sein. Dies gilt auch für sich selbstverwaltende Eigentümergemeinschaften oder die nicht gewerbsmäßige Verwaltung durch einen Miteigentümer. Ohne Regelung bleibt auch die bloße Verwaltung eigenen Vermögens, da nicht von einer Gewerbsmäßigkeit ausgegangen wird.

Künftig hat der Gewerbetreibende auch die Pflicht, die Qualifikation seiner Mitarbeiter aktiv zu prüfen, bevor diese tätig werden. Ein Sachkundenachweis ist aber nicht erforderlich, es genügen Abschlüsse, Zertifikate oder Schulungen privater Bildungsträger und Akademien. Dies soll insbesondere dann gelten, wenn eine aktive Mitwirkung bei der Einberufung und Durchführung von Eigentümerversammlungen oder der Erstellung von Wohngeldabrechnungen gegeben ist. Sekretariatsarbeiten, Buchhaltung oder Personalverantwortliche sind davon ausgenommen.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) rechnet mit einer Verkündung des Gesetzes spätestens im ersten Quartal 2017, was dann die Ermächtigungsgrundlage für eine Rechtsverordnung nach sich zieht. In dieser werden dann u. a. die Kriterien für den Sachkundenachweis festgelegt. Ende 2017 dürfte dann die Berufszulassungsregelung in Kraft treten. Diese soll dauerhaft eingeführt und innerhalb der ersten fünf Jahre nach Inkrafttreten evaluiert werden. Mit einer Übergangsfrist von 12 Monaten haben Immobilienverwalter und Makler die Möglichkeit nachzuweisen, dass sie von der Sachkunde befreit sind.

Der DDIV als führender Berufsverband der Branche zeigt sich erleichtert. „Wir sind froh, dass nach mehr als einem Jahr Stillstand, dass Gesetzgebungsverfahren wieder Fahrt aufgenommen hat und der politische Wille für mehr Verbraucherschutz deutlich wird. Im parlamentarischen Verfahren werden wir auf Ergänzungen drängen. Insbesondere halten wir weiter am Einschluss des Mietverwalters in die Erlaubnispflicht fest und sehen eine Weiterbildungsverpflichtung für notwendig an. Nur so kann ein hohes Maß an Verbraucherschutz gewährleistet werden”, so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler.

 

Verbandsleben

„12. Herbstforum „Immobilienverwaltung und Technik“

Nach dem Sportevent des Verbandes am 01.09.17 in Leipzig und dem Deutschen Verwaltertag in Berlin trafen sich die mitteldeutschen Verwalter zum 12. Mal zum „Technik special“ – Forum. Am Vorabend tourten Aussteller, Referenten und Verbandsmitglieder in einem Oldtimerbus durch die Sächsische Schweiz und genossen ein rustikales Buffet auf der nächtlichen Festung Königstein…..

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„VdIV – das ist schlau!“ – 2. Sportevent

„VdIV – das ist schlau!“  – ja, dieser Schlachtruf der Teilnehmer des nunmehr 2. Turniers des VdIV Mitteldeutschland trifft ins Schwarze. Das Interesse der Immobilienverwalter an Laufen, Walking und Beachvolleyball wurde im vergangenen Jahr geweckt….

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IMG_651717. Mitteldeutsches Verwalterforum

Nach vielen Jahren ging eine Tradition zu Ende: Der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. hatte sich entschieden, dass guteingeführte Verwalterforum erstmals nicht in einem Leipziger Innenstadthotel durchzuführen….

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IMG_2289Neujahrsempfang 2017

Am 09.01.2017 lud der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. in Kooperation mit der DKB, den Leipziger Stadtwerken und der VDIV Incon zum Neujahrsempfang in die Glaskuppel der Karl Liebknecht Str. 143 in Leipzig ein….

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Der VDIV Mitteldeutschland veranstaltete sein 1. VDIV Sportevent

Am 01.09.2016 war es soweit: In der Schladitzer Bucht, einem ehemaligen Braunkohltagebau in der Nähe von Leipzig, inzwischen ein beliebtes Freizeitrevier…

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Vorteile einer Mitgliedschaft

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  • Gütesiegel für Professionalität
  • Vergünstigungen bei der Vermittlung
  • Aktuelles Fachwissen
  • Regelmäßige Fortbildungen
  • Vertrauensschadenversicherung

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