Leipzig
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Wir leben Immobilien

Kommende Veranstaltungen

TERMIN: 24.01.2018 (Mittwoch)
ZEIT: 17:00 - 20:00
Veranstaltung:   Neujahrsempfang des Verbandes der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. und der Deutschen Kreditbank AG
Ort: DKB Dresden | Dresden | Sachsen
TERMIN: 26.02.2018 (Montag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung
Ort: Kaisersaal in Erfurt | Erfurt | Thüringen
TERMIN: 27.02.2018 (Dienstag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   18. Mitteldeutsches Verwalterforum
Ort: Kaisersaal in Erfurt | Erfurt | Thüringen
TERMIN: 06.03.2018 (Dienstag)
ZEIT: 13:00 - 17:00
Veranstaltung:   Wohnungsabnahme / Schönheitsreparaturen
Ort: Chemnitz | Chemnitz | Sachsen
TERMIN: 14.03.2018 (Mittwoch)
ZEIT: 13:00 - 17:00
Veranstaltung:   Wohnungsabnahme / Schönheitsreparaturen
Ort: Erfurt | Erfurt |
TERMIN: 20.03.2018 (Dienstag) bis 21.03.2018 (Mittwoch)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Forum Zukunft
Ort: Hotel Park Inn Weimar | Weimar |
TERMIN: 11.04.2018 (Mittwoch)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Jetzt intelligenter verwalten
Ort: Globana Airport Hotel & Koference Center | Schkeuditz |
TERMIN: 17.04.2018 (Dienstag)
ZEIT: 10:00 - 16:00
Veranstaltung:   Datenschutzgrundverordnung
Ort: Salles de Pologne | Leipzig | Sachsen
TERMIN: 24.04.2018 (Dienstag)
ZEIT: 13:00 - 17:00
Veranstaltung:   Wohnungsabnahme / Schönheitsreparaturen
Ort: Dresden | |
TERMIN: 30.08.2018 (Donnerstag)
ZEIT: Ganztägig
Veranstaltung:   3. Sportevent in der Schladitzer Bucht bei Leipzig
Ort: Leipzig, Schladitzer Bucht | Leipzig | Sachsen
TERMIN: 06.09.2018 (Donnerstag) bis 07.09.2018 (Freitag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   26. Deutscher Verwaltertag 30 Jahre DDIV − DER JUBILÄUMSKONGRESS
Ort: Estrel Hotel Berlin | Berlin | Berlin
TERMIN: 24.10.2018 (Mittwoch)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Festveranstaltung „25 Jahre Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V.“
Ort: Romantik Hotel Burgkeller | Meißen |
TERMIN: 24.10.2018 (Mittwoch)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Vorstandssitzung + Mitgliederversammlung
Ort: Meißen | Meißen |
TERMIN: 25.10.2018 (Donnerstag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   18. Herbstforum „Immobilienverwaltung & Technik“
Ort: Welcome Parkhotel Meissen | Meißen |

Mitgliedschaft

Welche Vorteile bringt Ihnen eine Mitgliedschaft in unserem Berufsverband
„Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V.“?

  • Stärkung des Berufsstandes deutscher Immobilienverwalter;
    Mitwirkung an der Schaffung eines einheitlichen Berufsbildes
  • Beratung der Mitglieder in fachlicher, juristischer und standesgemäßer Hinsicht
  • Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches
  • Weiterbildung der Mitglieder durch regelmäßige Fachveranstaltungen, Foren, Seminare,
  • Qualifizierung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Qualifizierung für die bestmögliche Betreuung von Verwaltungsobjekten in
    kaufmännischen und technischen Fragen – Grundlage für Verwalterempfehlungen
  • Gewährung eines Rabattes von 15% bei Nutzung des Portals/ Vermittlung über das Portal ImmobilienScout24
  • kostenfreie Mitversicherung einer Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung

Zweck des Verbandes ist die gemeinschaftliche Wahrnehmung der Belange der Immobilienverwalter in wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer und technischer Hinsicht unter Ausschluss von eigenen wirtschaftlichen Interessen.

Die VdIV Servicegesellschaft mbH Mitteldeutschland arbeitet als Tochtergesellschaft des Verbandes der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e. V., und stellt den Verbandsmitgliedern ein umfassendes Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

Wieviel kostet die Mitgliedschaft?

Entsprechend der Satzung unseres Verbandes hat der von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand am 04.08.2014 die nachstehende Beitragsordnung – gültig ab 01.01.2015 – beschlossen:

Von jedem Mitglied ist ein jährlicher Grundbetrag zu entrichten, der sich aus dem Verwaltungsbestand des Mitgliedes ergibt.
Zu entrichten sind:

  • bis 800 Verwaltungseinheiten: 400,00 €
  • bis 2000 Einheiten: 800,00 €
  • ab 2000 Einheiten: 1500,00 €

Jedes Mitglied entrichtet zusätzlich zum Grundbetrag einen jährlichen Weiterbildungsbeitrag in Höhe von 200,00 €.
Dieser wird bei Teilnahme an folgenden Veranstaltungen des Verbandes im jeweiligen Jahr rückerstattet:

  • Mitteldeutsches Verwalterforum 75,00 €
  • Fachtagung Bau- und Haustechnik 75,00€
  • pro weiteres Seminar 25,00 € (max. 50,00 € pro Jahr)

Der Jahresbeitrag ist jeweils zum 31. Januar des laufenden Jahres auf das Verbandskonto zu überweisen. Im Jahr des Beitritts wird der Jahresmitgliedsbeitrag nur zeitanteilig erhoben.

Als Aufnahmegebühr für neue Mitglieder werden einmalig 100,00 € festgelegt.

 

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Der Verband

Immobilienverwalter Mitteldeutschland ist der Zusammenschluss der Verbände der Immobilienverwalter Sachsen e.V. und Thüringen e.V.

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Aktuelle Rechtsprechung

Unsere Mitglieder werden über mehrere Plattformen zeitnah auf dem aktuellsten Wissens- und
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Wir sind Mitglied des DDIV

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Wir sind Mitglied des Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V.

 

Aktuelle Meldungen des DDIV

Mietpreisbremse: Kabinett verabschiedet Gesetzesentwurf
Dienstag, 30. September 2014

Das Bundeskabinett hat die Mietpreisbremse beschlossen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) begrüßt, dass der Gesetzentwurf gegenüber dem ursprünglich von Bundesjustizminister Heiko Maas vorgelegten Referentenentwurf zum Mietrechtsnovellierungsgesetz wichtige Modifikationen enthält. „Dass zentrale Forderungen der Immobilienwirtschaft Eingang in den Gesetzentwurf gefunden haben, bewerten wir als positives Signal. Dennoch gehen die Nachbesserungen nicht weit genug. Auch wenn der Neubau von der Mietpreisbremse ausgenommen wird, bleibt es dabei, dass Millionen Vermieter von Bestandswohnungen die Zeche für die Mietpreisbremse zahlen müssen“, erklärt der Vorsitzende der BID Jens-Ulrich Kießling.

Ausnahme Neubau

Zu der Ausnahmeregelung für Neubauten erläutert Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien-und Wohnungsunternehmen: „Nach monatelangem Tauziehen steht endlich fest, dass Neubauten von dem wohnungsmarktpolitischen Instrument herausgenommen sind. Auch wenn wir jegliche Mietpreisbremse für falsch erachten, sind wir erleichtert, dass unsere Forderungen im Gesetzentwurf berücksichtigt worden sind. Dieses Zugeständnis an die Immobilienwirtschaft ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nun bleibt es jedoch abzuwarten, welche Maßnahmen Bund und Kommunen ergreifen, um den Neubau anzukurbeln.“

Modernisierung

Wolfgang D. Heckeler, Präsident des Dachverbandes Deutscher Immobilienverwalter e. V. (DDIV) äußert sich zu den Auswirkungen der Mietpreisbremse auf die Investitionen in den Bestand: „Mit der Mietpreisbremse hat die Bundesregierung ein Eigentor geschossen: dringend notwendige Modernisierungen und Investitionen in Bestandsbauten werden ausgebremst. Die Energiewende im Gebäudebereich steht damit weiter auf der Kippe. Denn welcher Eigentümer will in Energieeffizienz, altengerechten Umbau und Instandsetzung investieren, wenn zwar die Mieter davon profitieren, er aber allein auf den Kosten sitzenbleibt? Bereits heute erzielen viele Wohnungseigentümer keinen Gewinn aus der Vermietung. Die politische Aufgabe sollte es sein, Anreize zur energetischen Sanierung zu setzen. Die Mietpreisbremse ist dabei kontraproduktiv.“

Modifizierte Länderermächtigungsgrundlage

Die Länderermächtigungsgrundlage kommentiert Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen: "Es ist aus verfassungsrechtlichen Gründen notwendig, die Gültigkeit der Mietpreisbremse für eine Stadt konkret zu begründen. Dann reicht es aber nicht aus, im Gesetzentwurf Kriterien aufzuzählen – zum Beispiel geringe Leerstandsquote, überdurchschnittlicher Mietanstieg oder eine überdurchschnittliche Mietenbelastung –, diese aber nicht zu einer verpflichtenden Voraussetzung für die Mietpreisbremse zu machen. Eine ‚Kann–Bestimmung‘ ist hier viel zu wenig. Eine Unterversorgung besteht nämlich nur bei tatsächlicher Wohnungsknappheit. Bei der Bestimmung eines angespannten Wohnungsmarkts hat der Justizminister damit den Willen der Politik, die sich anders schon im Koalitionsvertrag geeinigt hatte, wieder nicht berücksichtigt. Allerdings ist es richtig, wenn die Ausweisung der Gebiete an einen Maßnahmenplan zur Abhilfe gebunden wird. Nur Neubau beseitigt Mangellagen."

Zeitliche Befristung

Die zeitliche Befristung auf fünf Jahre bezeichnet Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA, als wichtiges Signal an die Immobilienwirtschaft: „Und bei den fünf Jahren sollte es auch bleiben, damit der Wohnungsmarkt langfristig keinen Schaden nimmt. Wir warnen eindringlich davor, dass die Mietpreisbremse dauerhaft zum Instrument der Wohnungspolitik wird. Erfreulich ist in dem Prozess um die Mietpreisbremse, dass die Bundesregierung die angekündigte Dialogbereitschaft erfüllt hat. Darauf bauen wir auch in Zukunft.“

Auswirkung der Mietpreisbremse auf die Finanzierung

Zu den Auswirkungen der Mietpreisbremse auf die Finanzierung teilt Jan Bettink, Präsident des vdp Verband deutscher Pfandbriefbanken, mit: "Bislang spüren wir keine Auswirkungen der kommenden Mietpreisbremse bei der Nachfrage nach Finanzierungen für Wohnimmobilien. Staatliche Eingriffe in den Preismechanismus wirken sich aber immer mittelbar auch auf die Finanzierung aus. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die Mietpreisbremse jedenfalls die Finanzierung des Mietwohnungsbestandes treffen wird. Positiv sind die Ausnahme für neu gebaute Immobilien und die Befristung auf fünf Jahre zu werten."

Bestellerprinzip

Zum so genannten Bestellerprinzip, das zusammen mit dem Mietrechtsrechtsnovellierungsgesetz eingeführt werden soll, ergänzt IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling: „Leider ist es beim Etikettenschwindel geblieben: Das „Bestellerprinzip“, wie es heute vom Kabinett beschlossen werden soll, bedeutet mitnichten, dass derjenige die Maklerprovision bezahlt, der den Makler beauftragt hat, sondern dass faktisch immer der Vermieter als Auftraggeber gilt. Dass Wohnungssuchenden die Möglichkeit genommen wird, einen Makler zu beauftragen, kann nicht im Sinne des Verbraucherschutzes sein.“

Hessen übernimmt Bürgschaft für WEG-Modernisierungen: Voraussetzung sind Pflichtversicherungen des Immobilienverwalters
Mittwoch, 24. September 2014
Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) in Hessen erhalten ab sofort einen verbesserten Zugang zu KfW-Krediten für energetische und altersgerechte Sanierungen. Das Land Hessen und die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) haben dazu ein spezielles WEG-Förderprogramm aufgelegt. Das Darlehen kann über den zuständigen Verwalter direkt bei der WIBank beantragt werden. Als Sicherheit übernimmt das Land Hessen die Kreditbürgschaft für die Eigentümergemeinschaft. Die Kredite werden dann direkt an die WEG als Darlehensnehmer ausgereicht und finanzielle Mittel für notwendige Sanierungen zeitnah bereitgestellt. Eine der Voraussetzungen für die Landesbürgschaft ist das Vorlegen einer Vertrauensschaden- und einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung durch die Immobilienverwaltung.

Der DDIV wirbt seit Jahren für eine gesonderte Förderung von WEG. Mit 22 Prozent aller Wohnungen sind Eigentümergemeinschaften zwar die zweitgrößte Eigentumsform in Deutschland, allerdings verfügen die Wohnungen über den geringsten Sanierungsfortschritt. Die Dimension wird sichtbar, wenn man bedenkt, dass Wohnungseigentum viermal häufiger vorhanden ist als kommunaler Wohnraum, aber der WEG-Sanierungsstau fast fünfmal höher ist als bei kommunalen Wohnungsunternehmen.

„Die Landesbürgschaft an Versicherungspflichten des Verwalters zu koppeln ist richtig und vernünftig. Das stärkt den Verbraucherschutz und sichert alle Beteiligten ein gutes Stück ab. Der Bund sollte dies in Anknüpfung an den Koalitionsvertrag zügig aufgreifen und neben der Einführung eines Fach- und Sachkundenachweises zeitnah als grundlegende Voraussetzung für die Verwaltertätigkeit implementieren", so der DDIV.

Besonders die Finanzierung von Modernisierungen im Rahmen energetischer Sanierungen und altersgerechter Umbauten gestaltet sich für WEG bislang schwierig. KfW-Darlehen sind auf Grund des Bankendurchleitungsprinzips über die Hausbanken nur schwer erhältlich. Das liegt einerseits am erhöhten administrativen Aufwand und einem relativ geringen Kreditvolumina bei Einzelanträgen, da diese sich für Banken oft nicht rechnen. Andererseits werden WEG-Kredite oft wegen fehlender Sicherheiten von Einzeleigentümern abgelehnt.

Eigentümergemeinschaften in Hessen wird der Zugang zu günstigen Krediten mit dem neuen Programm deutlich erleichtert. Die Mittel können über die WIBank für die KfW-Programme „Energieeffizient Sanieren" und „Altersgerecht Umbauen" beantragt werden. Dies gilt auch für Einzelmaßnahmen. Ähnliche Förderprogramme speziell für WEG gibt es zudem bereits in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Saarland und Schleswig-Holstein.

Bereits am 1. Dezember wird es ein gemeinsames Fachsymposium des Landesverbandes und der KfW unter Einbindung des Landes Hessens und der WIBank in Frankfurt am Main geben.

22. Deutscher Verwaltertag ein voller Erfolg
Sonntag, 21. September 2014
Am 18. und 19. September kam das Who ist Who der Verwalterwirtschaft im Berliner Estrel Hotel zum 22. Deutschen Verwaltertag zusammen. Rund 500 Teilnehmer erlebten ein ebenso praxisnahes wie hochkarätiges Tagungsprogramm.

Nach der Eröffnungsrede des DDIV-Präsidenten Wolfgang D. Heckeler, in der er die Einhaltung des Koalitionsvertrages und damit die Schaffung von Mindestvoraussetzungen und Versicherungspflichten für Immobilienverwaltungen anmahnte, sprach Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, zur gesellschaftlichen Verpflichtung für ein bezahlbares Wohnen. Nach den anspruchsvollen Vorträgen des Tages, fanden sich die Teilnehmer zum glamourösen Festabend im Estrel Convention Center ein. Neben einem festlichen Galadinner, Kabarett und musikalischer Unterhaltung, wurden die Auszeichnungen des Abends feierlich vergeben:

Mit dem Preis für das Lebenswerk, dem ImmoStar 2014, wurde in diesem Jahr Senator E.h. Gerhard A. Burkhardt ausgezeichnet. Der DDIV ehrte den ehemaligen Präsidenten des vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen für seinen Einsatz für und die Verdienste um die bundesdeutsche Immobilienwirtschaft. Das Pendant für die Jugend erhielt die Hamburgerin Vanessa Ploog, die mit dem NachwuchsStar 2014 ausgezeichnet wurde. Die 23-jährige schloss ihre Ausbildung zur Immobilienkauffrau im vergangenen Jahr mit der Bestnote 1,0 ab und ist damit Deutschlands beste Nachwuchsverwalterin.

Als Immobilienverwaltung des Jahres 2014 wurde die BGV Berliner Gesellschaft für Vermögensverwaltung ausgezeichnet. Platz zwei und drei belegten die Heindrich Hausverwaltungen GmbH aus Kassel und die Raststatter EVB – Eigentümer- und Vermieter-Betreuung Christine Hillebrand.

Der zweite Kongresstag stand ganz unter dem Motto höchstrichterlicher Entscheidungen zum WEG- und Mietrecht. Zwischen den Vorträgen im großen Plenum hatten die Tagungsteilnehmer die Möglichkeit, praxisnahe Fachforen zu besuchen und sich dort mit den Experten der Branchen auszutauschen. Eine gute Gelegenheit, um sich über innovative Produkte und Dienstleistungen zu informieren, bot zudem die begleitende Fachausstellung – über 70 Unternehmen präsentierten sich dort den Tagungsteilnehmern.

In seiner Verabschiedung verwies DDIV-Vizepräsident Steffen Haase auf den 23. Deutschen Verwaltertag, am 17. und 18. September 2015 wieder im Estrel Hotel Berlin.

Unternehmen Zukunft gesucht und gefunden: DDIV zeichnet die Besten der Verwalterbranche aus
Donnerstag, 18. September 2014

Mit einem stimmungsvollen Festabend im Estrel Convention Center Berlin hat der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter die erste Tagungseinheit des 22. Deutschen Verwaltertages gebührend beendet. Rund 500 Gäste waren dabei und erlebten neben mitreißenden Showacts und Comedy der Extraklasse auch die Verleihung der wichtigsten Auszeichnungen der Verwalterwirtschaft: Die Ehrung des Immobilienverwalter des Jahres 2014, des NachwuchsStars sowie die Vergabe des Ehrenpreises für das Lebenswerk, den ImmoStar. Unter dem Motto „Unternehmen Zukunft: Herausforderungen erkennen – neue Wege beschreiten“ konnten sich ein halbes Jahr lang die innovativsten Immobilienverwaltungen Deutschlands beim DDIV bewerben. Der Spitzenverband wollte wissen, wie sich die bundesdeutschen Hausverwalter mit den sich wandelnden Strukturen der Arbeitswelt auseinandersetzen und hat sie nach ihren persönlichen Erfolgsstrategien befragt. Die Preisträger sind:

Die BGV Berliner Gesellschaft für Vermögensverwaltung ist Immobilienverwaltung des Jahres 2014

Das Berliner Traditionsunternehmen hat die Jury mit einer spannenden Vision überzeugt: „Das beste Arbeitszeitmodell ist, dass es keines gibt“. Um dem Kundenwunsch nach flexibleren und vor allem persönlicheren Kommunikations- und Kontaktwegen gerecht zu werden, hat das Unternehmen die bestehenden Arbeitszeitvorgaben abgeschafft. Ein ebenso mutiger wie radikaler Entschluss, schließlich hatte dieser eine Reihe umfangreicher Umstrukturierungen zur Folge. So war es nötig, die technische Ausstattung anzupassen – schließlich sollte jeder Mitarbeiter, mit dem passenden Equipment ausgestattet, an jedem nur erdenklichen Ort arbeiten können. Das Personal musste sich auf diese ganz außergewöhnliche Umstrukturierung ebenso einlassen, wie die Geschäftsleitung, denn: Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis für den Weg, den die Gewinnerverwaltung eingeschlagen hat. Dank dieser Bereitschaft ist aus dem Traditions- ein Innovationsunternehmen geworden.

Platz 2 geht an die Heindrich Hausverwaltungen GmbH aus Kassel

Die Heindrich Hausverwaltungen verwaltet aktuell 3.100 Wohn- und Gewerbeeinheiten und beschäftigt dafür rund 20 Mitarbeiter. Eine Unternehmensgröße, die eine gradlinige und verlässliche Struktur ebenso erfordert, wie eine konkrete Strategie für eine erfolgreiche Zukunft. Nach der Fusion mehrerer Hausverwaltungen musste das Team neu geformt werden. Mit Hilfe klarer Auswahlverfahren und gelungener Teambuilding-Maßnahmen, verfügt das Unternehmen nun über einen gleichermaßen motivierten wie qualifizierten Mitarbeiterpool. Die Basis für künftige Herausforderungen. Ebenso, wie standardisierte Arbeitsabläufe. Um effektiv verwalten zu können mussten diese innerhalb des Unternehmens digitalisiert und optimiert werden. Das hat die Heindrich Hausverwaltungen GmbH konsequent forciert und ist so zu einem „Unternehmen Zukunft“ geworden.

Platz 3 belegt die EVB – Eigentümer- und Vermieter-Betreuung Christine Hillebrand aus Rastatt

Dank eines deutlichen Wachstums stießen Strukturen und Abläufe zunehmend an Grenzen. Damit unterscheidet es sich kaum von vielen anderen Verwaltungen. Anders aber als die meisten vergleichbarer Größe – das Unternehmen verwaltet rund 1.100 WEG- und Mieteinheiten und beschäftigt dafür rund 5 Mitarbeitern – analysierte die Geschäftsführung die Situation und kam zu dem Schluss, für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft am Markt dringend handeln zu müssen. Doch wie sollten bestehende Gewohnheiten an neue technische Möglichkeiten angepasst und zeitgemäß umgesetzt werden? Wie ist ein effektives Change-Management auch während der tagesfüllenden Verwaltertätigkeit erfolgreich zu realisieren? Die Lösung fand das Unternehmen vornehmlich in der Implementierung standardisierter und automatisierter Prozesse. Die Bereitschaft, diese in Selbstorganisation und im anspruchsvollen Verwalteralltag durchzuführen und diesem Weg konsequent zu folgen, hat die Jury überzeugt.

Mit dem Preis für das Lebenswerk, dem ImmoStar 2014, ist in diesem Jahr Senator E.h. Gerhard A. Burkhardt ausgezeichnet worden. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter ehrt den ehemaligen Präsidenten des vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen für seinen Einsatz für und die Verdienste um die bundesdeutsche Immobilienwirtschaft. Burkhardt war 37 Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Familienheim Rhein-Neckar eG in Mannheim. Zudem stand er ein Vierteljahrhundert an der Spitze des vbw in Baden-Württemberg. Und auch den GdW prägte er seit dem Jahr 2000 als stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Noch vor dem Fall der Mauer setzte er sich für die wohnungswirtschaftliche Verbändelandschaft in den neuen Bundesländern ein und arbeitete federführend an der Schaffung des sächsischen Schwesterverbandes. Zudem hat er die Gründung der AWI Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft konsequent vorangetrieben und damit über die Landesgrenzen hinweg Standards bei der Aus- und Weiterbildung gesetzt. Als Aufsichtsratsvorsitzender ist er dem Institut noch immer eng verbunden. Ebenso, wie der Fachhochschule Nürtingen, die ihn 2001 zum Ehrensenator ernannte und so das herausragende Engagement honorierte.

Vanessa Ploog erhält in diesem Jahr die Auszeichnung NachwuchsStar 2014. Die 23-jährige Hamburgerin schloss ihre Ausbildung zur Immobilienkauffrau im vergangenen Jahr mit der Bestnote 1,0 ab. Damit ist sie nicht nur an der Spitze ihres Jahrganges in der Hansestadt, sondern auch die beste Immobilienkauffrau auf Bundesebene. Ihrem Ausbildungsunternehmen, der SAGA GWG in Hamburg, hält sie im Rahmen eines dualen Studiums noch immer die Treue und verknüpft so nicht zuletzt Theorie und Verwalterpraxis. Eine gute Voraussetzung für einen vielversprechenden Werdegang in der Immobilienwirtschaft.

Bild: v.l.n.r: Moderator des Abends Stefan Wirkus, Sebastian Funke und Birgit Funke-Klein von der Heindrich Hausverwaltungen GmbH (Platz 2), DDIV-Präsident Wolfgang Heckeler, Sven Kubal, Geschäftsführer, und Martin Simon, kaufmännischer Prokurist, der BGV-Unternehmensgruppe (Platz 1), Christine Hillebrand, Geschäftsführerin der EVB Eigentümer- und Vermieter-Betreuung Christine Hillebrand (Platz 3) und Martin Kaßler, Geschäftsführer des DDIV. © DDIV

DDIV mahnt zügige Umsetzung des Koalitionsvertrages an:
Mittwoch, 17. September 2014

Anlässlich der Eröffnung des 22. Deutschen Verwaltertages in Berlin drängte DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler auf eine zügige Umsetzung des Koalitionsvertrages. Dieser sieht Mindestvoraussetzungen und Versicherungspflichten für Immobilienverwaltungen vor, um die Qualität der Dienstleistung und den Verbraucherschutz für Mieter und Eigentümer zu erhöhen. Gleichzeitig warnte Heckeler vor einem Scheitern der Energiewende im Gebäudebereich, falls die Bundesregierung nicht handeln sollte. Zugleich mahnte Heckeler Verbesserungen bei der Kreditvergabe und eine vereinfachte und erweiterte Fördermittelpolitik für Wohnungseigentümergemeinschaften bei energetischen Sanierungen an. Heckeler sprach sich auch für eine Informationskampagne für Wohnungseigentümer-gemeinschaften aus, um Vorteile und Stellenwert energetischer Sanierungen und eines barrierefreien Umbaus aufzuzeigen.

In seiner Eingangsrede zum 22. Deutschen Verwaltertag hob DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler noch einmal grundsätzlich die gestiegenen Anforderungen an Immobilienverwaltungen im Kontext von Altersvorsorge und Energiewende hervor. Mittlerweile müssen diese über 50 Gesetze und Verordnungen beachten, die in der Praxis anzuwenden sind. Nicht immer sei dies jedoch vollumfassend zu gewährleisten, was letztlich beim Eigentümer und Verbraucher Schaden hinterlässt und gesellschaftspolitische Vorhaben wie die Energiewende oder den altersgerechten Umbau in weite Ferne rückt.

Hauptursächlich dafür sind fehlende Mindestanforderungen an die Tätigkeit des Immobilien- und Hausverwalters, da nur eine Pflicht zur Gewerbeanzeige besteht. Heckeler machte dabei deutlich, dass damit der Schutz des Eigentums nicht mehr ausreichend gegeben ist. Vor dem Hintergrund, dass der Kauf von Wohnungseigentum die häufigste Form der freiwilligen Altersvorsorge von Millionen Bundesbürgern ist, müsse jetzt politisch gehandelt werden: „Der Gesetzgeber schraubt die Anforderungen an Verwaltungen immer höher, sieht aber nur unzureichend die Umsetzungsprobleme in der Folge. Das muss sich ändern!“, so Heckeler. Gleichzeitig fand er lobende Worte, dass die Forderungen des Spitzenverbandes der deutschen Immobilienverwalter nach Zugangsvoraus-setzungen und Versicherungspflichten Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden haben. Die Bundesregierung dürfe aber nun nicht halbherzig an eine Umsetzung gehen, forderte Heckeler. Ohne einen Fach- und Sachkundenachweis als Mindestanforderung sowie eines ausreichenden und verbindlichen Versicherungsschutzes in Form von Betriebshaftpflicht- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sowie einer Vertrauensschadenversicherung, wäre der Verbraucher nicht hinreichend geschützt. Zugleich würde eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich scheitern, da notwendiges Wissen in den Verwaltungen nicht flächendeckend vermittelt werden könnte. Dabei verwies DDIV-Präsident Heckeler auf eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des DDIV in Zusammenarbeit mit der KfW, bei der über die Hälfte der befragten Verwaltungen teilweise erhebliche Wissens-Defizite einräumten.

Wie bedeutend die Rolle des Verwalters allein bei der energetischen Sanierung ist, begründet allein der Umstand,  dass mittlerweile 18 Millionen Wohnungen in der Bundesrepublik verwaltet werden. Dabei betreut allein ein Mitarbeiter jährlich rund eine Million Euro an Fremdvermögen in Form von Instandhaltungsrücklagen. Hinzu kommen das Immobilienvermögen selbst, Mietkonten der Eigentümer, Hausgelder für kurzfristige Instandhaltungen sowie Sonderumlagen für größere Sanierungsprojekte – alles ohne jegliche Mindestanforderung an die Tätigkeit des Verwalters und ohne wirksamen Anleger-Schutz.  Wo ein Friseur zur Eröffnung eines Geschäftes einen Meisterbrief benötigt, ein Skilehrer eine Ausbildung vorzuweisen hat, muss der Immobilienverwalter noch nicht einmal über eine abgeschlossene Schulausbildung verfügen.

Heckeler: „Ziel der Bundesregierung kann es nur sein, die Vermögensbildung weiter zu fördern, die Altersvorsorge zu sichern und gesamtgesellschaftliche Prozesse wie die ausgerufene Energiewende oder den altersgerechten Umbau voranzutreiben. Ohne qualifizierte Verwalter wird das nicht funktionieren. Ohne Zugangsvoraussetzungen keine Energiewende! Ohne Zugangsvoraussetzungen keine Absicherung der Altersvorsorge von Millionen Bundesbürgern!“

Erst 2013 wurden die Tätigkeiten von Finanzanlagenvermittler und Versicherungsberatern mit Zugangsbeschränkungen zum Schutz der Verbraucher versehen. Eine fachliche Eignung, ausreichend Kapitalnachweis und Führungserfahrung sind seitdem Voraussetzung für eine Berufserlaubnis, mit der Kapitalanlagen und Versicherungen vermittelt und verwaltet werden dürfen.

„Die Bundesregierung hat damit eine gute Vorlage, hantiert doch der Verwalter mit ebenso hohen Vermögenswerten wie ein Finanzanlagenvermittler.“ Heckeler führte weiter aus, dass Förder- und Finanzierungsbedingungen für WEG vereinfacht werden müssen. Zudem mahnte er die Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes an und sprach sich zugleich gegen die Einführung einer Modernisierungsumlage aus, die nur bis zur Amortisation der Kosten umgelegt werden darf. Auch schade das Festlegen einer Mietpreisbremse dem Investitionsklima. In der Pflicht sei der Gesetzgeber auch, steuerrechtliche Probleme im Zusammenhang mit der Klimawende zu lösen. Heckeler erläuterte dies am Beispiel des Neubaus von Blockkraftheizwerken und der bestehenden Umsatzsteuerpflicht.

Um das Sanierungstempo zu erhöhen, sprach sich Heckeler ferner für eine Informationsoffensive zur energetischen Sanierung und zum barrierearmen Umbau aus. Empfänger sollten Wohnungseigentümergemeinschaften sein, da bei diesen im Gegensatz zu kommunalen Wohnungsunternehmen fünfmal weniger Wohneinheiten als vollmodernisiert gelten (1,7 % / 8,5 %). Vor dem Hintergrund, dass WEG weit als viermal mehr Wohneinheiten als kommunale Wohnungsunternehmen auf sich vereinen (9 Millionen / 2,2 Millionen), wird die Bedeutung von WEG in vielerlei Hinsicht sichtbar.

 

Verbandsleben

„12. Herbstforum „Immobilienverwaltung und Technik“

Nach dem Sportevent des Verbandes am 01.09.17 in Leipzig und dem Deutschen Verwaltertag in Berlin trafen sich die mitteldeutschen Verwalter zum 12. Mal zum „Technik special“ – Forum. Am Vorabend tourten Aussteller, Referenten und Verbandsmitglieder in einem Oldtimerbus durch die Sächsische Schweiz und genossen ein rustikales Buffet auf der nächtlichen Festung Königstein…..

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„VdIV – das ist schlau!“ – 2. Sportevent

„VdIV – das ist schlau!“  – ja, dieser Schlachtruf der Teilnehmer des nunmehr 2. Turniers des VdIV Mitteldeutschland trifft ins Schwarze. Das Interesse der Immobilienverwalter an Laufen, Walking und Beachvolleyball wurde im vergangenen Jahr geweckt….

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IMG_651717. Mitteldeutsches Verwalterforum

Nach vielen Jahren ging eine Tradition zu Ende: Der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. hatte sich entschieden, dass guteingeführte Verwalterforum erstmals nicht in einem Leipziger Innenstadthotel durchzuführen….

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IMG_2289Neujahrsempfang 2017

Am 09.01.2017 lud der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. in Kooperation mit der DKB, den Leipziger Stadtwerken und der VDIV Incon zum Neujahrsempfang in die Glaskuppel der Karl Liebknecht Str. 143 in Leipzig ein….

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Der VDIV Mitteldeutschland veranstaltete sein 1. VDIV Sportevent

Am 01.09.2016 war es soweit: In der Schladitzer Bucht, einem ehemaligen Braunkohltagebau in der Nähe von Leipzig, inzwischen ein beliebtes Freizeitrevier…

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Rechtsanwalt Dietmar Strunz