Leipzig
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Wir leben Immobilien

Kommende Veranstaltungen

TERMIN: 24.08.2017 (Donnerstag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Fachsymposium
Ort: Salles de Pologne Leipzig | Leipzig | Sachsen
TERMIN: 01.09.2017 (Freitag)
ZEIT: Ganztägig
Veranstaltung:   Sport- Event des Verbandes in Leipzig
Ort: Leipzig, Schladitzer Bucht | Leipzig | Sachsen
TERMIN: 07.09.2017 (Donnerstag) bis 08.09.2017 (Freitag)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   DDIV- Verwaltertag
Ort: Estrel Hotel Berlin | Berlin | Berlin
TERMIN: 12.09.2017 (Dienstag)
ZEIT: Ganztägig
Veranstaltung:   Mitgliederversammlung + Ausstellerabend
Ort: Hotel WYNDHAM GARDEN Dresden | Dresden | Sachsen
TERMIN: 13.09.2017 (Mittwoch)
ZEIT: Ganztägig
Veranstaltung:   12. Herbstforum "Immobilienverwaltung & Technik"
Ort: Hotel WYNDHAM GARDEN Dresden | Dresden | Sachsen
TERMIN: 19.10.2017 (Donnerstag)
ZEIT: Ganztägig
Veranstaltung:   WEG- Buchhaltung leicht gemacht
Ort: Leipzig | |
TERMIN: 14.11.2017 (Dienstag)
ZEIT: 10:00 - 18:00
Veranstaltung:   Verbalen Angriffen gekonnt begegnen
Ort: Dresden | |
TERMIN: 05.12.2017 (Dienstag)
ZEIT: 15:30 - 23:00
Veranstaltung:   Jahresabschluss 2017
Ort: Leipzig | |
TERMIN: 06.12.2017 (Mittwoch)
ZEIT: 0:00
Veranstaltung:   Rechnungwesen in der WEG- Verwaltung
Ort: Erfurt | Erfurt |

Mitgliedschaft

Welche Vorteile bringt Ihnen eine Mitgliedschaft in unserem Berufsverband
„Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V.“?

  • Stärkung des Berufsstandes deutscher Immobilienverwalter;
    Mitwirkung an der Schaffung eines einheitlichen Berufsbildes
  • Beratung der Mitglieder in fachlicher, juristischer und standesgemäßer Hinsicht
  • Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches
  • Weiterbildung der Mitglieder durch regelmäßige Fachveranstaltungen, Foren, Seminare,
  • Qualifizierung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Qualifizierung für die bestmögliche Betreuung von Verwaltungsobjekten in
    kaufmännischen und technischen Fragen – Grundlage für Verwalterempfehlungen
  • Gewährung eines Rabattes von 15% bei Nutzung des Portals/ Vermittlung über das Portal ImmobilienScout24
  • kostenfreie Mitversicherung einer Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung

Zweck des Verbandes ist die gemeinschaftliche Wahrnehmung der Belange der Immobilienverwalter in wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer und technischer Hinsicht unter Ausschluss von eigenen wirtschaftlichen Interessen.

Die VdIV Servicegesellschaft mbH Mitteldeutschland arbeitet als Tochtergesellschaft des Verbandes der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e. V., und stellt den Verbandsmitgliedern ein umfassendes Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

Wieviel kostet die Mitgliedschaft?

Entsprechend der Satzung unseres Verbandes hat der von der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand am 04.08.2014 die nachstehende Beitragsordnung – gültig ab 01.01.2015 – beschlossen:

Von jedem Mitglied ist ein jährlicher Grundbetrag zu entrichten, der sich aus dem Verwaltungsbestand des Mitgliedes ergibt.
Zu entrichten sind:

  • bis 800 Verwaltungseinheiten: 400,00 €
  • bis 2000 Einheiten: 800,00 €
  • ab 2000 Einheiten: 1500,00 €

Jedes Mitglied entrichtet zusätzlich zum Grundbetrag einen jährlichen Weiterbildungsbeitrag in Höhe von 200,00 €.
Dieser wird bei Teilnahme an folgenden Veranstaltungen des Verbandes im jeweiligen Jahr rückerstattet:

  • Mitteldeutsches Verwalterforum 75,00 €
  • Fachtagung Bau- und Haustechnik 75,00€
  • pro weiteres Seminar 25,00 € (max. 50,00 € pro Jahr)

Der Jahresbeitrag ist jeweils zum 31. Januar des laufenden Jahres auf das Verbandskonto zu überweisen. Im Jahr des Beitritts wird der Jahresmitgliedsbeitrag nur zeitanteilig erhoben.

Als Aufnahmegebühr für neue Mitglieder werden einmalig 100,00 € festgelegt.

 

Suche nach PLZ-Bereich:

Postleitzahlenbereiche in Sachsen und Thüringen

Der Verband

Immobilienverwalter Mitteldeutschland ist der Zusammenschluss der Verbände der Immobilienverwalter Sachsen e.V. und Thüringen e.V.

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Aktuelle Rechtsprechung

Unsere Mitglieder werden über mehrere Plattformen zeitnah auf dem aktuellsten Wissens- und
Informationsstand gehalten.

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Wir sind Mitglied des DDIV

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Wir sind Mitglied des Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V.

 

Aktuelle Meldungen des DDIV

NEU: Kolumne Nachfolgemanagement
Dienstag, 27. Juni 2017

Der demografische Wandel schreitet auch in der Immobilienverwaltung voran. Aber was können Immobilienverwalter tun, um das langjährig aufgebaute Unternehmen in gute Hände zu geben? In unserer neuen Kolumne zum Nachfolgemanagement erläutert Dr. Stefan Adams, wie die Suche und Selektion eines Nachfolgers sicher gestaltet werden kann.

Das Szenario

Ein Hausverwalter aus München mit fünf Mitarbeitern fragt an, welchen Zeitraum er für seine Nachfolgersuche einplanen soll.

Der unmittelbaren Suche und Selektion eines Nachfolgers sollte eine Vorbereitungsphase mit u. a. einer entsprechenden Dokumentation und Bewertung des zu veräußernden Unternehmens und der Bereinigung von kaufpreismindernden Sachverhalten im Kundenportfolio, in der Bilanz sowie bei Sach- und Personalkosten voraus gehen. Dies fördert die Verkaufschancen und wirkt sich positiv auf den Verkaufspreis aus.

Die unmittelbar darauffolgende Phase betrachtet man als Selektionsphase - hier werden potentielle Käufer gesucht und hinsichtlich Ernsthaftigkeit, Kompatibilität und Bonität geprüft und selektiert.

Hierfür gibt es mehrere Optionen:

  • Der anonymisierte Suchprozess über Chiffreanzeigen in der Fachpresse.
  • Die persönliche und direkte Ansprache von Wettbewerbern aus dem bekannten Umfeld.
  • Die Hinterlegung der Unternehmenskennzahlen auf  spezialisierten Internetplattformen.
  • Die Selektion durch spezialisierte Beratungsunternehmen.

Eine Bewertung der dargestellten Optionen mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen muss jeder Verkäufer für sich selbst durchführen.  Der jeweils notwendige Zeitrahmen und die Erfolgsaussuchten differieren aus unserer Erfahrung aber stark: 

- Der Weg über Chiffreanzeigen erfordert eine tiefgehende Hintergrundanalyse der reagierenden  

  potentiellen Erwerber bezüglich  Ernsthaftigkeit und Bonität, ohne dass der Verkäufer sich frühzeitig

  selbst zu erkennen gibt. Diese Analyse, professionell durchgeführt, beansprucht  viel Zeit, Energie

  und spezifische Marktkenntnis.  Bis zum Erfolg sind zahlreiche kostenintensive Wiederholungen der

  Chiffre-Anzeigen über mehrere Monate in der Fachpresse üblich. 

- Die persönliche Ansprache von Wettbewerbern im Umfeld kann im Gegensatz hierzu  sehr

  schnell durchgeführt werden. Das Risiko ist aber groß, daß die unmittelbare Aufgabe der Anonymität

  dazu führt, daß angesprochene Wettbewerber die Verkaufsabsichten am  Markt publizieren.   In der

  Folge ist ein Kundenabrieb und Unruhe beim vorhandenen Personal nach unserer Erfahrung fast

  immer ein wahrnehmbarer Effekt.  

- Die Nutzung spezieller Internetplattformen bedarf gleichsam der intensiven Analyse und Selek-

   tion der  „Rückläufer” - dies ist vergleichbar mit der o. g. tiefgehenden  Hintergrundanalyse bei

   Chiffreanzeigen. Das Medium Internetplattform hat bezogen auf die Verkäufer-Käufer Vermittlung

   nach unseren laufend durchgeführten Analysen aber bis heute noch keine wahrnehmbaren  Erfolgs-

   quoten vorzuweisen.  Lange Verweildauern der Anzeigen und qualitativ schlechte Rückmeldungen 

   sind üblich.

- Der Einsatz auf Hausverwaltungen spezialisierter Beratungsunternehmen wahrt die nach   

  unserer Erfahrung unabdingbare Anonymität, das wohl höchste Gut für einen Hausverwalter der sein

  Unternehmen veräußern möchte. In Abhängigkeit von der Professionalität, dem Netzwerk und der

  Branchenkenntnis des Beraters, führt dieser Weg zu einer weit besseren Selektion potentieller Käufer

  in einer deutlich kürzeren Zeitspanne. Eine vom Berater unterstützte professionelle Vorbereitungs-

  phase mit einem plausibel dokumentierten Verkaufspreis wirkt zusätzlich beschleunigend.  Als nach-

  teilig sind hier zusätzliche Kosten zu nennen, die ein erfahrener Berater aber problemlos über einen

  adäquaten Kaufpreis und die Vermeidung von kapital-, zeit- und haftungsintensiven Fehlern während

  des Verkaufsprozesses „einspielt”.  

Die Zeitspannen für den Selektionsprozess eines Nachfolgers lassen sich nach unserer Erfahrung bezogen auf die individuelle Vorgehensweise im Durchschnitt wie folgt eingrenzen:    

  • Für Chiffreanzeigen  in der Fachpresse   6 -12 Monate. (Minimum)
  • Für die direkte persönliche Ansprache von regionalen Wettbewerbern  2 - 4 Monate.
  • Für die Nutzung spezialisierter Internetplattformen  6 - 36 Monate.
  • Für den Einsatz spezialisierter (erfahrener) Berater  1 - 2 Monate.
Fazit

Beabsichtigt der Verwalter zeitnah ein Zusammentreffen mit einem sorgsam selektierten ernsthaften und bonitätsgeprüften Käufer,  sollte er – wenn seine Verkaufsabsichten anonym bleiben sollen - auf einen erfahrenen Berater zugehen. Alle anderen Wege beinhalten Risiken und Kosten, die für Herrn Maier kaum kalkulierbar sind. 

25. Deutscher Verwaltertag: Tiefgarageninstandhaltung – Wie minimiere ich Haftungsrisiken?
Dienstag, 27. Juni 2017

In regelmäßigen Abständen informieren wir Sie hier über die spannenden Themenvielfalt auf dem 25. Deutschen Verwaltertag. In der heutigen Ausgabe stellt Ihnen Rainer Eger die Tücken der Tiergarageninstandhaltung vor und erläutert, wie Immobilienverwaltungen Haftungsrisiken minimieren können.

Tiefgaragensanierung: Fehler frühzeitig vermeiden

Tiefgaragen sind in der Praxis Spitzenreiter bei Bauschäden. Der Grund dafür ist neben einer mangelhaften Planung in den meisten Fällen eine fehlerhafte oder ungenügende Instandhaltungsplanung. Oftmals führt die falsche Handhabung von Baustoffen zu Schädigungen, welche die geplante Nutzungsdauer von Tiefgaragen drastisch verkürzen. Beispiele hierfür sind die Karbonatisierung oder Lochfraß an der Bewehrung durch Chloridkorrosion bei Stahlbetonbauteilen. Dabei könnten viele Fehler bereits frühzeitig vermieden werden.

Für Verwalter werden Tiefgaragen damit schnell zur Kostenfalle. Mit der neuen Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb), die voraussichtlich Ende 2017 in Kraft tritt, erhöhen sich zudem die Haftungsrisiken. Grund genug, sich eingehender mit der Instandhaltung von Tiefgaragen zu beschäftigen.

Immer „up to date” bleiben: Vorschriften und Richtlinien beachten

Die Sanierung und Instandhaltung von Tiefgaragen ist eine komplexe Angelegenheit. Sie erfordert fachliche Expertise und Erfahrung. Und das umso mehr, wenn sich die rechtlichen oder gesetzlichen Rahmenbedingungen verändern. Eine wichtige Grundlage ist damit die Kenntnis aktueller Vorschriften und Richtlinien.

Mit der angekündigten Richtlinie des DAfStb kommt es zu einem entscheidenden Wechsel. Die bisher geltende Instandsetzungsrichtlinie wird durch eine Instandhaltungsrichtlinie ersetzt. Die Veränderungen umfassen dabei von der Planung, über die Ausführung, bis hin zu Restnutzungsdauer auch Nachweisverfahren für Instandhaltungsmaßnahmen. Und sie haben große Auswirkungen für Verwalter. Denn die neue Richtlinie bringt wesentliche Anpassungen mit sich:

  • Höherer Untersuchungsaufwand
  • Umfangreichere Planungen
  • Aufstellen eines Inspektions- und Wartungsplans
  • Neue Haftungsrisiken für alle Beteiligten

Intelligenter Monitoring-Systeme kommt somit eine größere Bedeutung zu, um die Nachhaltigkeit von Bau- und Sanierungsmaßnahmen zu gewährleisten. Deshalb wird der Erfolg von Tiefgarageninstandhaltungen zukünftig von der Auswahl eines sachkundigen Planers abhängen, der zum einen die Bau- beziehungsweise Instandsetzungsplanung und zum anderen regelmäßige Inspektionen durchführt.

Alles erfahren auf dem 25. Deutschen Verwaltertag

Diplom-Ingenieur Rainer Eger referiert auf 25. Deutschen Verwaltertag in Berlin über Grundlagen und Hintergründe der neuen Instandhaltungsrichtlinie des DAfStb. Dabei beantwortet der Sanierungsspezialist unter anderem folgende Fragen:

  • Was bedeutet die neue Richtlinie (insbesondere für Verwalter)?
  • Was sind die Anforderungen an sachkundige Planer?
  • Welche Verantwortung bringt die Änderung mit sich?
  • Welche neuen Risiken ergeben sich für Planer und Verwalter?
  • Was sind Lösungen für die Übergangszeit?
  • Was sind Lösungen zur Risikominimierung

Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme und melden Sie sich zum 25. Deutschen Verwaltertag an. Alle Informationen zum Programm erhalten Sie online unter: » www.deutscher-verwaltertag.de.

Projekt „Pro House“: DDIV engagiert sich in Zentralasien
Montag, 26. Juni 2017

Auf Initiative der Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) wurde im Dezember 2016 das Projekt „Pro House – Professional Housing Management in Kazakhstan and Uzbekistan” ins Leben gerufen. Das Projekt zielt auf die Gründung nationaler Vereinigungen und Verbände professioneller Wohnungsverwalterinnen und -verwalter in Kasachstan und Usbekistan. Als deutsche Projektpartner gehören der DDIV und das EBZ zum internationalen Konsortium.

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit nach Zentralasien tragen

Die Wohnungswirtschaft in Zentralasien ist anders strukturiert als in Europa. Beispiel: Wohneigentumsquote. Während diese in Deutschland seit Jahren bei rund 43 Prozent stagniert, liegt sie in Kasachstan bei rund 98 Prozent. Die überwiegende Mehrzahl dieser privat genutzten Gebäude ist jedoch weder energetisch saniert noch barrierefrei. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gewinnen jedoch an Bedeutung und sind auch zentrale Themen der diesjährigen Weltausstellung Expo, die vom 10. Juni bis 10. September 2017 in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfindet. Mit dem enormen Sanierungsbedarf offenbart sich auch die Notwendigkeit, in der Wohnungsverwaltung moderne Verbandsstrukturen zu etablieren.

DDIV entwickelt Strategien für Verwalter in der Region

Mit dem Projekt „Pro House” werden über einen Zeitraum von drei Jahren mit EU-Fördermitteln Kenntnisse und Erfahrungen vermittelt, um Lösungen für beide Länder zu entwickeln. So sollen Verwalter und weitere für die Sanierungsprozesse relevante Akteure für energetische Sanierungen qualifiziert werden. Im Rahmen des Kick-Off Meetings am 10. Juli in Astana stellt der DDIV die Wohnungsverwaltung in Deutschland und die umfassende Verbandsarbeit des DDIV vor.

Neubau: Am Bedarf vorbei
Sonntag, 25. Juni 2017

In den großen deutschen Städten fehlen zehntausende Wohnungen – demgegenüber entstehen auf dem Land deutlich zu viele Einfamilienhäuser. Dies zeigt die Baubedarfsanalyse des IW Köln. Um dem Leerstand in den Kommunen wirkungsvoll zu begegnen, regen die Wissenschaftler ein Maßnahmenbündel an. Auch Prognos veröffentlichte neue Zahlen. Demnach wird Wohnen in Deutschland immer mehr zu einer finanziellen Herausforderung.

In Städten wird es eng

Zwischen 2011 und 2015 wurden allein in die sieben größten deutschen Städten nur 32 Prozent der benötigen Wohnungen errichtet. Insgesamt fehlen rund 60.000 Wohneinheiten. Ein Ende der Wohnungsknappheit ist nicht in Sicht. Denn die Baufertigstellungszahlen für 2016 hinken dem Bedarf noch immer hinterher.

Auf dem Land entstehen zu viele Neubauten

Ein ganz anderes Bild herrscht dagegen in ländlichen Kreisen. So sind zwischen 2011 und 2015 allein im Emsland mehr als 1.060 Wohnungen mehr entstanden, als die demografische Entwicklung und der Leerstand erwarten ließen. Dabei handelt es sich zu rund 80 Prozent um große Wohnungen oder Einfamilienhäuser.

Die Ursachen sind vielfältig: Neben den noch immer niedrigen Zinsen, die eine Finanzierung günstiger machen, heben die Wissenschaftler das im ländlichen Raum reichlich vorhandene Bauland hervor. Während es in Großstädten an Bauland mangelt, wird in ländlichen Kommunen Baufläche zumeist großzügig ausgewiesen. Die Folge: Durch die Zersiedlung entstehen mehr Neubauten in Randlagen. Altbauten in den Dorfzentren stehen zunehmend leer und verfallen; Dorfkerne veröden.

Maßnahmenbündel gegen Leerstand

Um dem drohenden Leerstand auf dem Land entgegenzuwirken, regen die Wissenschaftler des IW Köln ein Maßnahmenbündel an. So sollen Kommunen mit starkem Bevölkerungsrückgang keine neue Bauflächen ausweisen und Neubauten nur bei gleichzeitigem Abbau von Leerständen genehmigen. Darüber hinaus müssen Bestandsbauten aufgewertet werden, um auch Dorfzentren langfristig attraktiver zu gestalten. Dies kann jedoch nur in Zusammenarbeit mit Bund und Ländern gelingen.

Prognos-Gutachten: Wohnen wird zur finanziellen Herausforderung

Auch eine aktuelle Studie des Prognos Instituts im Auftrag des Verbändebündnisses Wohnungsbau legt Zahlen vor. Demnach wird auch fernab der Großstädte das Wohnungsangebot knapper und Wohnen immer teurer. Die Gutachter schätzen die Situation in 138 Städten und Kreisen als problematisch ein.

In Folge dessen wird es auch für Familien mit mittlerem Einkommen immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die passenden Zahlen werden in der Studie präsentiert. Demnach können sich Familien mit einem monatlichen Einkommen von 2.186 Euro in den sieben deutschen Top-Städten weniger als 70 Quadratmeter Wohnfläche leisten. Mehr als 35 Prozent des Haushaltseinkommens müssen inzwischen für die Warmmiete ausgegeben werden. Die Bezahlbarkeit des Wohnens wird damit zu einer finanziellen Herausforderung für viele Deutsche.

Gesetz zu Berufszugangsvoraussetzungen beschlossen: Grundstein für einheitliches Berufsbild in der Immobilienverwaltung gelegt
Donnerstag, 22. Juni 2017

Mit den Stimmen der Regierungskoalition wurde am gestrigen späten Abend das Gesetz zur Einführung von Berufszugangsvoraussetzungen für gewerbliche Wohnimmobilienverwalter und Immobilienmakler (BT-Drs. 18/12831) mit Änderungen verabschiedet. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) begrüßt den nach langen Verhandlungen ausgearbeiteten Kompromiss, wird sich aber weiterhin für die Einführung eines Sachkundenachweises einsetzen.

Bereits vor zwei Wochen » berichtete der DDIV über die kommende Verabschiedung des Gesetzes, nachdem die Berichterstatter der Koalition einen Kompromiss erzielten. Da bereits der Wirtschaftsausschuss am Mittwoch das Gesetz mehrheitlich mit den Stimmen der Koalition befürwortete, wurde es am gestrigen Abend im Deutschen Bundestag mit Änderungen beschlossen.

„Wir haben nie daran gezweifelt, dass dieses Gesetz kommt! Mit der Einführung einer Weiterbildungspflicht und dem Einschluss des Mietverwalters auf den letzten Metern wurden zudem zwei wesentliche Forderungen des DDIV erfüllt, ebenso die unstrittige Einführung einer Berufshaftpflichtversicherung für den Verwalter”, so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler. „Hier haben sich Beharrlichkeit und die richtigen Argumente ausgezeichnet.”

Im Gesetz neu vorgesehen, ist nun neben einer Weiterbildungspflicht auch eine Informationsvorschrift über Qualifikation und Fortbildung des Verwalters gegenüber dem Verbraucher. Zudem wird die Erlaubnispflicht auch auf den Mietverwalter ausgeweitet. Eigens hierfür wird dies in Form des Wohnimmobilienverwalters manifestiert, der künftig die WEG- und Mietverwaltung umfasst. Die erforderlichen Erlaubnisvoraussetzungen für den Wohnimmobilienverwalter sind geordnete Vermögensverhältnisse, Zuverlässigkeit und eine Berufshaftpflichtversicherung. Einen Sachkundenachweis, wie noch vom Bundeskabinett im August 2016 beschlossen, wurde von der Unionsfraktion, insbesondere von der CSU in der AG Wirtschaft abgelehnt. Danach wäre der bürokratische und regulatorische Aufwand zu hoch gewesen, da durch die „Alte-Hasen-Regel″ eine deutliche Mehrheit gewerblicher Verwalter befreit gewesen wäre. „Eine Stichtags-Regelung wäre hier die bessere Lösung gewesen. Wer nach einer bestimmten Frist die Tätigkeit neu ausüben will, hätte eine Sachkundeprüfung abzulegen oder durch den Nachweis einer entsprechenden Ausbildung oder eines Studiums davon befreit werden können”, so Kaßler. „Wir werden daher nach der nächsten Bundestagswahl einen neuen Anlauf nehmen.”

Dennoch bleibt festzuhalten, dass es endlich gelungen ist, die Tätigkeit des Verwalters aufzuwerten. Was 2011 mit der Vorlage des „Zuck-Gutachtens″, beauftragt durch den DDIV und seine Landesverbände initiiert wurde, und der verfassungsrechtlichen Klärung der Frage nach Berufszugangsvoraussetzungen für den Verwalter begann, fand nun nach nur sechs Jahren einen vorläufigen Abschluss. „Dies dokumentiert was eine konzertierte Interessenvertretung durch einen schlagkräftigen und auf eine Berufsgruppe fokussierten Verband politisch erreichen kann”, so DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler.

Bis zur Einführung des Sachkundenachweises wird der DDIV seine Bemühungen auch dahingehend weiter intensivieren, seine Medien- und Öffentlichkeitsarbeit darauf auszurichten, dass Wohnungseigentümergemeinschaften nur einen Verwalter beauftragen, der Mitglied in einem der DDIV-Landesverbände ist. „Unser Verband steht heute schon für die Qualität der Aus- und Fortbildung. Mit der fortschreitenden Komplexität der Wohnimmobilienverwaltung sind Eigentümer gut beraten, auf das Fachwissen unserer Mitglieder zu vertrauen”, kommentiert DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler abschließend, „denn ein Tag Weiterbildung pro Jahr wird weder der komplexen Tätigkeit des Verwaltens gerecht, noch wird damit der Verbraucherschutz von Millionen Eigentümern und Mietern signifikant erhöht.”

Die Einzelheiten der Weiterbildungs- und Informationsverpflichtung wie auch der Berufshaftpflichtversicherung werden in der ausführenden Rechtsverordnung geregelt. Dort wird auch verankert, wie die Nachweispflichten des gewerblichen Wohnimmobilienverwalters über die Einhaltung der Weiterbildungsverpflichtung gegenüber der zuständigen Behörde ausgestaltet werden.

In der » gestrigen Plenardebatte sprachen sich die Fraktionen von SPD, DIE LINKE und Bündnis90/Die Grünen dafür aus, den Sachkundenachweis in der nächsten Legislaturperiode einzuführen.

Die Tagesordnung des Deutschen Bundestags vom 22. Juni ist » online verfügbar. Die Anhörung im Wirtschaftsausschuss vom 29. März, bei der DDIV als einziger Vertreter Verwalterinteressen vertrat, kann in der » Mediathek des Parlamentsfernsehen abgerufen werden.

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Verbandsleben

IMG_651717. Mitteldeutsches Verwalterforum

Nach vielen Jahren ging eine Tradition zu Ende: Der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. hatte sich entschieden, dass guteingeführte Verwalterforum erstmals nicht in einem Leipziger Innenstadthotel durchzuführen….

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IMG_2289Neujahrsempfang 2017

Am 09.01.2017 lud der Verband der Immobilienverwalter Mitteldeutschland e.V. in Kooperation mit der DKB, den Leipziger Stadtwerken und der VDIV Incon zum Neujahrsempfang in die Glaskuppel der Karl Liebknecht Str. 143 in Leipzig ein….

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Der VDIV Mitteldeutschland veranstaltete sein 1. VDIV Sportevent

Am 01.09.2016 war es soweit: In der Schladitzer Bucht, einem ehemaligen Braunkohltagebau in der Nähe von Leipzig, inzwischen ein beliebtes Freizeitrevier…

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Vorteile einer Mitgliedschaft

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  • Gütesiegel für Professionalität
  • Vergünstigungen bei der Vermittlung
  • Aktuelles Fachwissen
  • Regelmäßige Fortbildungen
  • Vertrauensschadenversicherung

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